Alle Beiträge von Hajo Köhn

Target 2 – Das Dilemma der Leistungsbilanzen

  1. Die Target 2 Salden spiegeln Ungleichgewichte in Leistungsbilanzen zwischen Staaten im EURO-Raum.

2. Ursachen können Exportüberschüsse, Importüberschüsse oder          Kapitalexport sein.

3. Diese Ungleichgewichte ins Gleichgewicht zu bringen ist die
Aufgabe von Fiskal- und Handelspolitik. Target 2 – Das Dilemma der Leistungsbilanzen weiterlesen

Podiumsgespräch: Taking back Control – Zehn Jahre Finanzkrise

Mo 10.9.2018 um 19:0021:00

Haus am Dom, Frankfurt

– Lehman-Crash, Finanzkrise 2008 und die Steuerung des Finanzsystems.

Podiumsgespräch

Die Insolvenz der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers am 15.9.2008 markiert den dramatischen Höhe­punkt der globalen Finanz­krise. Die Bewältigung dieser Krise beschäftigt weiter die Politik. Ist heute das Finanz­system wieder hinreichend reguliert? Ist es nötig, das Finanzsystem nicht nur zu stabilisieren, sondern auch auf gesellschaftliche Ziele auszurichten? Wie könnte dies geschehen?

Mit:

· Dr. Norbert Häring, Wirtschaftsjournalist (Handelsblatt), Frankfurt

· Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach SJ, Wirtschafts­ethiker, Ludwigshafen

· Felix Hufeld, Präsident der Bundesanstalt für Finanz­dienstleistungsaufsicht, Bonn

· Gerhard Schick, MdB, Bündnis 90/Die Grünen, Mannheim

Moderation:

· Daniel Baumann, Frankfurter Rundschau

Weitere Informationen

Buch: Unelected Power: The Quest for Legitimacy in Central Banking and the Regulatory State

Unelected Power: The Quest for Legitimacy in Central Banking and the Regulatory State by [Tucker, Paul]Autor: Paul Tucker

Guiding principles for ensuring that central bankers and other unelected policymakers remain stewards of the common good

Central bankers have emerged from the financial crisis as the third great pillar of unelected power alongside the judiciary and the military. They pull the regulatory and financial levers of our economic well-being, yet unlike democratically elected leaders, their power does not come directly from the people. Unelected Power lays out the principles needed to ensure that central bankers, technocrats, regulators, and other agents of the administrative state remain stewards of the common good and do not become overmighty citizens. Buch: Unelected Power: The Quest for Legitimacy in Central Banking and the Regulatory State weiterlesen

Buch: Rainer Erd – Verbessert und verwässert

Verbessert und verwässert: EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu) (Schriftenreihe des Instituts für Informationsrecht der Fachhochschule Darmstadt) Taschenbuch – 25. Januar 2018

€ 23,00

Am 25. Mai 2018 begann eine Revolution im europäischen Datenschutzrecht. Bisher musste nach der Europäischen Datenschutzrichtlinie das Recht in jedem einzelnen Land der EU umgesetzt werden. Dabei entwickelte sich ein System unterschiedlicher Datenschutzrechte in den einzelnen Mitgliedsstaaten.
Mit der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO), die am 25. Mai 2018 in Kraft trat, gilt für alle Länder der Europäischen Union wortgleich dasselbe Datenschutzrecht. Allerdings erlaubt die DS-GVO, dass die einzelnen europäischen Länder Ausnahmen vorsehen können. Das hat der deutsche Gesetzgeber im neuen Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu) getan. In die DS-GVO und das BDSG-neu führt das Buch mit vielen Beispielen, Hinweisen und Ratschlägen ein.

Buch: Christian Rebhan – Einseitig oder plural?

Die vorliegende Arbeit bietet einen umfassenden, wissenschaft­lich fundierten Gesamtüberblick der in Deutschland v.a. an Universitäten verwandten Lehrbücher und über die Kernfächer der volks- und wirt­schaftswissenschaftlichen “Grundausbildung”. Seit der Finanzkrise inten­si­vierte sich die Kritik an der nicht nur in Deutschland mutmaßlich sehr einseitigen ökonomischen Ausbildung, nicht zuletzt von Seiten des Netzwerkes Plurale Ökonomik. Ein Vorwurf lautet, dass eine fehlende Pluralität und Diversität in der Lehre die Absolventen nicht in die Lage versetzt, reale wirtschaftliche Phänomene ausreichend und ganzheitlich beurteilen und ihnen wirtschaftspolitisch angemessen begegnen zu kön­nen. So sei es nicht überraschend, dass die Finanzkrise von Seiten der Standardökonomie nicht vorausgeahnt wurde und ihre Reformvorschläge bis dato recht mager und zaghaft ausfielen.

Doch stimmt der Vorwurf der Einseitigkeit und Monokultur über­haupt? Diese Frage will Rebhans empirische Untersuchung beantworten.

Das Buch ist im Metropolis Verlag erschienen.

Christian Rebhan
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Dekanat für Plurale Ökonomik an der Fakultät III (Wirtschaftschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht) der Universität Siegen