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Fachtagung “TTIP und die Folgen: Versteckte Risiken und Chancen für das Planen und Bauen in Deutschland”

TTIP und die Folgen für das Planen und Bauen in Deutschland

“Noch im laufenden Jahr soll TTIP – das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA – ratifiziert werden. Die Europäische Kommission erhofft sich von TTIP steigenden Wohlstand, mehr Wettbewerbsfähigkeit, hunderttausend neue Arbeitsplätze, aber auch die Harmonisierung von Standards und die Einführung bzw. Überwachung neuer Regularien und Normen, die über bestehende nationale und EU- Rechtsrahmen hinaus gehen und durch ein eigens installiertes Gremium („joint committee“) überwacht werden sollen.

Weitere Informationen hierhttps://www.frankfurt-university.de/fachbereiche/fb-1-architektur-bauingenieurwesen-geomatik/veranstaltung/news/detail/News/fachtagung-tipp-und-die-folgen-versteckte-risiken-und-chancen-fuer-das-planen-und-bauen-in-deutsch.html

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Zehn Thesen zur Interdependenz von Fiskal-, Geld- und Bodenpolitik

Anmerkung der Redaktion: Auf unserer Veranstaltung Bausteine einer Neuen Geldordnung haben wir mit David Kapfer über die Rolle des Bodenwertes diskutiert. Wir waren uns schnell darüber im Klaren, dass zu diesem Thema noch viel Klärungsbedarf herrscht. Im folgenden seine 10 Thesen dazu:

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Bedeutung des Bodenwerts

Unser nächster Gast in der Reihe  Bausteine einer Neuen Geldordnung  ist:

David KapferDavid Kapfer: Wirtschaftsingenieur und Studium der politischen Wissenschaften, Gastwissenschaftler am Mercator Research Institute for Global Commons and Climate Change.

Er hat durch langjährige Befassung etliche Facetten der Geldreform-Bewegung kennen gelernt (Zeitgeld, Regionalgeld, Vollgeld, Schwundgeld, Zinskritik), hat sich mit der Begründung und Finanzierung von Grundsicherungsmodellen befasst (ökologisches Grundeinkommen (GE), bedingungsloses GE, ressourcenbasiertes GE, einkommensteuerbasiertes GE) und forscht derzeit zur Auswirkung verschiedener Steuerformen auf die Bodenwert- und –nutzungsentwicklung (Einkommenssteuern auf Arbeit, Mehrwertsteuern, Gewerbesteuern, Transaktionssteuern, Vermögenssteuern, ökolog. Verbrauchssteuern).

Sein Ziel ist es nicht, einen Lösungskatalog für alle Probleme zu präsentieren, sondern für die Interdependenz der verschiedenen Themenkreise zu sensibilisieren und dazu weiterführende Forschungsansätze und -perspektiven aufzuzeigen.

Ausgehend von der Perspektive der Bodenwert- und -nutzungsentwicklung und der Bedeutung des Bodenwerts für diverse gesellschaftliche Themenkreise wollen wir mit Ihnen folgende Fragen diskutieren, die in die Themenkreise Geldordnung, Steuerordnung und Grundsicherungssystem fallen:

  • sind die Ansätze des ökonomischen Mainstreams hinreichend, um zu erklären, wie sich die gegenwärtig dominierende Geld- und Fiskalpolitik (Quantitative Easing, Nullzinspolitik, fiskalische Austerität) verteilungspolitisch und ökonomisch auswirkt?
  • Was ist die Bedeutung von Boden- oder Standortwerten dazu und wie wirkt sich die Verknappung verfügbaren Bodens durch die Roadmap2050 aus ?
  • Ist eine Mitpreisbremse eine adäquate Antwort ?
  • Wie müsste ein Vollgeld aus der Perspektive der Bodenwertforschung beschaffen sein?
  • Wie lösen wir das Staatsverschuldungsproblem? Mittels höherer Einkommens- oder Mehrwertsteuern und härterer Strafen für Steuervermeidung (Modell Griechenland)?
  • Oder sind Transaktionssteuern wie die Tobin-Steuer und Grunderwerbssteuern eine Lösung?
  • Oder durch intelligente Verknüpfung von jährlichen Vermögenssteuern durch Staatsinvestition geschaffenen Werten (z.B. Standortwerte) und ökologischen Pigou-Verbrauchssteuern mit einem privaten Konsum und Investitionen förderndem Grundeinkommen?
  • Was gibt es für Ansätze dieses zu finanzieren und zu gestalten und wie wirken sie aus ökonomischer Perspektive?

Es gibt viel zu Diskutieren … gehen wir es an !

( Eintritt frei — Spenden erbeten )

Bedeutung des Bodenwerts

Unser nächster Gast in der Reihe Bausteine einer Neuen Geldordnung ist:

David KapferDavid Kapfer: Wirtschaftsingenieur und Studium der politischen Wissenschaften, Gastwissenschaftler am Mercator Research Institute for Global Commons and Climate Change.

Er hat durch langjährige Befassung etliche Facetten der Geldreform-Bewegung kennen gelernt (Zeitgeld, Regionalgeld, Vollgeld, Schwundgeld, Zinskritik), hat sich mit der Begründung und Finanzierung von Grundsicherungsmodellen befasst (ökologisches Grundeinkommen (GE), bedingungsloses GE, ressourcenbasiertes GE, einkommensteuerbasiertes GE) und forscht derzeit zur Auswirkung verschiedener Steuerformen auf die Bodenwert- und –nutzungsentwicklung (Einkommenssteuern auf Arbeit, Mehrwertsteuern, Gewerbesteuern, Transaktionssteuern, Vermögenssteuern, ökolog. Verbrauchssteuern).

Sein Ziel ist es nicht, einen Lösungskatalog für alle Probleme zu präsentieren, sondern für die Interdependenz der verschiedenen Themenkreise zu sensibilisieren und dazu weiterführende Forschungsansätze und -perspektiven aufzuzeigen.

Ausgehend von der Perspektive der Bodenwert- und -nutzungsentwicklung und der Bedeutung des Bodenwerts für diverse gesellschaftliche Themenkreise wollen wir mit Ihnen folgende Fragen diskutieren, die in die Themenkreise Geldordnung, Steuerordnung und Grundsicherungssystem fallen:

  • sind die Ansätze des ökonomischen Mainstreams hinreichend, um zu erklären, wie sich die gegenwärtig dominierende Geld- und Fiskalpolitik (Quantitative Easing, Nullzinspolitik, fiskalische Austerität) verteilungspolitisch und ökonomisch auswirkt?
  • Was ist die Bedeutung von Boden- oder Standortwerten dazu und wie wirkt sich die Verknappung verfügbaren Bodens durch die Roadmap2050 aus ?
  • Ist eine Mitpreisbremse eine adäquate Antwort ?
  • Wie müsste ein Vollgeld aus der Perspektive der Bodenwertforschung beschaffen sein?
  • Wie lösen wir das Staatsverschuldungsproblem? Mittels höherer Einkommens- oder Mehrwertsteuern und härterer Strafen für Steuervermeidung (Modell Griechenland)?
  • Oder sind Transaktionssteuern wie die Tobin-Steuer und Grunderwerbssteuern eine Lösung?
  • Oder durch intelligente Verknüpfung von jährlichen Vermögenssteuern durch Staatsinvestition geschaffenen Werten (z.B. Standortwerte) und ökologischen Pigou-Verbrauchssteuern mit einem privaten Konsum und Investitionen förderndem Grundeinkommen?
  • Was gibt es für Ansätze dieses zu finanzieren und zu gestalten und wie wirken sie aus ökonomischer Perspektive?

Es gibt viel zu Diskutieren … gehen wir es an !

( Eintritt frei — Spenden erbeten )