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Die Hessenwahl und die politische Verantwortung für den Finanzplatz Frankfurt

10 Jahre nach der Finanzkrise – und die Gefahr einer neuen und noch größeren Finanzkrise wächst weiter von Tag zu Tag, weil u.a.das Volumen von Derivaten ungehemmt zunimmt und wirksame Regulierungsmaßnahmen auf sich warten lassen. Der unregulierte OTC-Markt (außerbörslich) wächst im Vergleich zum regulierten börslichen Markt. Die Börse Frankfurt ist ein bedeutender Handelsplatz für Derivate, dabei kommt dem Hochfrequenzhandel eine besondere Bedeutung zu.

Das hessische  Wirtschaftsministerium ist verantwortlich für die Börsenaufsicht, die durch das Börsengesetz geregelt wird. Eine Maßnahme zur Regulierung  des Derivatehandels wäre z.B. die Einführung einer Transaktionssteuer und die Einführung einer Mindesthaltedauer beim Hochfrequenzhandel von Aktien, was von vielen Wirtschaftsexperten gefordert wird, um das rasante Wachstum der Derivate zu verlangsamen, wozu sich die Politik aber aus verschiedensten “Gründen” bisher nicht entschließen konnte und stattdessen darauf setzt, dass “die Frösche den Sumpf trocken legen”.

Immer wieder erstaunlich ist, dass keine für den Landtag kandidierende Partei sich dieser Verantwortung stellt und entsprechende Vorschläge zur Regulierung vorschlägt und durchsetzt.

 

Gastbeitrag : „Der Markt wird es schon regeln“

von Jan Neynaber                           Diplom Kaufmann | MagPol | CEFA | HPPsych.
Früher waren Börsenplätze im Besitz der Banken und Bundesländer. Sogenannte Regionalbörsen. Sinn der Börse: Zur Verfügungstellung eines liquiden Handelsplatzes. Dazu hinterlegen alle an der Börse Handelnden ein Pfand als Sicherheit, womit sie als sichere Handelskontrahenten zugelassen wurden.  Gastbeitrag : „Der Markt wird es schon regeln“ weiterlesen