Schlagwort-Archiv: Finanzkrise

Das Euro-System:Linke EU-Kritik und demokratische Alternativen

In der gemeinsamen Veranstaltung von attac Frankfurt/AG Weltwirtschaft & Finanzmärkte und der Juso -Hochschulgruppe  geht es um die ungelöste Vielfachkrise der EU, insbesondere um das Euro-System und mögliche Alternativen dazu, sowie deren politische Durchsetzbarkeit („Plan A“, „Plan B“, Demokratisierung der EU/ DiEM25).

Der Referent  Andreas Nölke ist Professor für Politikwissenschaften mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen und Internationale Politische Ökonomie

Details zu seinen aktuellen Veröffentlichungen: www.fb03.uni-frankfurt.de/42416807/anoelke

Nähere Informationen

Plan A, Plan B oder Plan C

Ist die europäische Linke noch handlungsfähig?

Auch wenn das Thema derzeit aus den Schlagzeilen verschwunden ist, wirkt die Niederlage der Syriza-Regierung in Griechenland nach. Die Macht des Finanzkapitals, exekutiert von der EU und speziell Deutschland, hat sich durchgesetzt. Das bekommen auch linke politische Kräfte in Spanien und Portugal zu spüren: Jeder Versuch, sich aus den Sparzwängen zu befreien, wird mit erpresserischen Drohungen beantwortet. Ist die europäische Linke vor diesem Hintergrund noch ein handlungsfähiges politisches Subjekt?
Der Kölner Publizist Klaus Dräger befasst sich intensiv mit der Problematik und wird die aktuelle Entwicklung bewerten.

weitere Infos zu dem Thema

Neue Geldordnung: Die nächste Finanzkrise

Stell dir vor die nächste Finanzkrise bricht aus – und fast alle freuen sich darauf.

Eine neue Geldordnung kommt nicht von alleine. – Wir alle, die Änderungen wollen, müssen diese Idee aktiv vorantreiben.

Hajo Köhn wird auf der kommenden Veranstaltung einen Überblick über die Reihe “Bausteine einer Neuen Geldordnung” geben und weitere Projekte vorstellen.

Als Auftakt und aus aktuellem Anlass, der Diskussion um die Deutsche Bank, wird Arne Pfeilsticker mit einer Analyse der zentralen Schwachstellen des bestehenden Währungs- und Bankensystems beginnen.
Es werden folgende Punkte vorgetragen und zur Diskussion gestellt:
Zu groß, um zu scheitern. (Too big to fail.)
Zu verflochten, um zu scheitern. (Too interconnected to fail.)
Die Geldschöpfung im Bankensektor. Die Macht der Banken.

Es geht bei der Analyse darum genau zu verstehen, wie die einzelnen Punkte wirken und warum damit die Politik erpresst werden kann, im Falle einer Finanzkrise Banken zu retten.
Die Analyse der zentralen Schwachstellen ist der Ausgangspunkt für weitere Vorträge und Workshops, in denen Ideen entwickelt werden, wie ein Zusammenbruch des Finanzsektors nicht mehr einen Zusammenbruch der Realwirtschaft zur Folge hätte, sondern eine Art Befreiung.

Wer möchte kann bereits im Vorfeld die Ideen diskutieren und durch seine Argumente auf den Inhalt und die Gestaltung des Vortrags Einfluss nehmen.
Der Link zum Diskussionsforum lautet:
https://news.piratenpartei.de/showthread.php?tid=519195

Der Eintritt beträgt € 5.-, Studenten und Arbeitslose frei.