Schlagwort-Archiv: Finanzordnung

Geldgipfel 2016 – homo civilis et oeconomicus – vom fußabdruck zum handabdruck

 Auf dem Geldgipfel 2016 , veranstaltet von der GLS-Bankstiftung wird der „homo civilis et oeconomicus“ in den Mittelpunkt gerückt – der Handabdruck jener Menschen und Gruppen wird betrachtet,  für die realwirtschaftliche Wertschöpfung den Zweck hat wirtschaftliche, soziale und kulturelle Bedürfnisse von Menschen zu befrieden.

Lange genug hat der “homo oeconomicus” Lehre und Praxis der Volks- und Betriebswirtschaft nachhaltig geprägt: Der Mensch maximiert seinen eigenen Nutzen und ignoriert die Folgen seines sozialen und ökologischen Fußabdrucks für die nationale und internationale Volkswirtschaft und für zukünftige Generationen.

Mehr zum Geldgipfel 2016 und Anmeldung

Das Finanz­ka­pi­tal – Eine Buchvorstellung

Joseph Patrick, stellt als Co-Autor das Buch “Das Finanzkapital” vor . Lesen Sie hier, was der Leser von dem Buch erwarten darf oder auch nicht erwarten darf:

Das Buch bietet

  • keine Beschwerde über Zocke­rei und kri­mi­nelle Umtriebe der Finanzmafia
  • kei­nen Ein­blick in den All­tag ehr­li­cher Geldhändler
  • weder Unter­gangs­pro­gno­sen noch Zukunfts­per­spek­ti­ven für eine Krisenbranche
  • keine kurz­ge­fasste Bank­lehre oder einen TÜV für die Rat­schläge vom Bankberater
  • keine Rezepte für eine bes­sere staat­li­che Geld– und Finanzpolitik

Das Buch erklärt stattdessen

 

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Helge Peukert im Freitag: Mario, starte den Helikopter

peukert.jpgBis dato war Helikoptergeld ein Tabu, etwa weil die Finanzgroßwirtschaft nicht unmittelbar von ihm profitiert. Einige Ökonomen fragen sich, ob eine Geld verschenkende Institution noch die knapp zu haltende Geldschöpfung unter Kontrolle halten könnte oder nicht vielmehr dem Dammbruch ausgeliefert wäre: Investitionen, die Helikoptergeld verdienten, gibt es viele.

Doch in Zeiten wie diesen ist drohende Inflation, deren Rate die EZB für 2016 mit 0,1 Prozent prognostiziert, nicht das Problem. Ließe sich nicht vielmehr das bisher vergebliche Ringen um die Rettung von Flüchtlingen und die der EU mit Helikoptergeld lösen, mit „QE for the boatpeople“? Man stelle sich vor, die EU-Staaten erhielten es für die Aufnahme eines jeden Flüchtlings. Könnten all die Regierungen in Europa ihren Widerstand gegen eine Quotenregelung gegenüber ihren eigenen Bevölkerungen dann aufrechterhalten? Mario Draghi hat Helikoptergeld nun als „interessantes Konzept“ bezeichnet. Klar ist: Nötige Reformen wie die Begrenzung der Größe von Banken oder eine Finanztransaktionssteuer hätten sich mit Helikoptergeld alles andere als erledigt.”

Im Freitag hat Prof. Dr. Helge Peukert dazu den Artikel
Mario, starte den Helikopter
verfasst.

Plan A, Plan B oder Plan C

Ist die europäische Linke noch handlungsfähig?

Auch wenn das Thema derzeit aus den Schlagzeilen verschwunden ist, wirkt die Niederlage der Syriza-Regierung in Griechenland nach. Die Macht des Finanzkapitals, exekutiert von der EU und speziell Deutschland, hat sich durchgesetzt. Das bekommen auch linke politische Kräfte in Spanien und Portugal zu spüren: Jeder Versuch, sich aus den Sparzwängen zu befreien, wird mit erpresserischen Drohungen beantwortet. Ist die europäische Linke vor diesem Hintergrund noch ein handlungsfähiges politisches Subjekt?
Der Kölner Publizist Klaus Dräger befasst sich intensiv mit der Problematik und wird die aktuelle Entwicklung bewerten.

weitere Infos zu dem Thema

Wege und Ziele einer Geldreformbewegung