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Veranstaltungsreihe der Goethe-Universität, Campus Westend: “Angriff auf die liberale Weltordnung – U.S. Außen- und Sicherheitspolitik unter Trump”

 

Veranstaltungsreihe der Goethe-Universität, Campus Westend:
Ringvorlesung “Angriff auf die liberale Weltordnung – U.S. Außen- und Sicherheitspolitik unter Trump”
“Our country needs more ego”. Trumps Narzissmus und die Sehnsucht nach außenpolitischen Siegen

Donald Trump mischt die internationale Politik auf. Dabei stellt er nationale Normen und Werte ebenso in Frage wie internationale Institutionen und Organisationen. Nicht wenige sehen in der neuen Außen- und Sicherheitspolitik der USA einen Angriff auf die liberale Weltordnung. Die Vorträge dieser Veranstaltung untersuchen Aspekte dieser Politik im Detail, stellen sie in den historischen Kontext und versuchen, die Folgen für die internationale Ordnung abzuschätzen. Darüber hinaus fragen sie danach, ob die Ansätze zur Erklärung internationale Politik angesichts dieser Entwicklungen noch angemessen sind oder ob nicht die Grundannahmen insbesondere liberaler und institutionalistischer Ansätze einer kritischen Prüfung unterzogen werden müssten. Der Kurs ist als Ringvorlesung geplant und findet in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und dem Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung statt. Nach den etwa 45-minütigen Vorträgen, die durch das durch electure-Team aufgezeichnet werden, besteht die Möglichkeit zu einer Diskussion.

Prof. Dr. Reinhard Wolf (Goethe-Universität)

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und Exzellenzcluster “Die Herausbildung normativer Ordnungen”

Weitere Informationen und die einzelnen Termine der Veranstaltungsreihe hier.

 

 

100 Tage Trump – Wie geht es weiter mit der internationalen Handelspolitik?

DGB-Haus, Willi-Richter-Saal, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77 60329 Frankfurt*
*Veranstaltet vom Frankfurter Bündnis gegen TTIP, CETA und TiSA*

Nach der 7-Städte-Demonstration mit über 300.000 Menschen am 17.9.2016 gab es mindestens zwei folgenreiche Entwicklungen: Erstens wurde trotz der massiven europaweiten Proteste CETA zumindest vom Europäischen Parlament und vom Ministerrat ratifiziert – abgeschlossen ist das Ratifizierungsverfahren damit aber noch nicht, denn es fehlen noch die Voten der nationalstaatlichen Parlamente. Zweitens wurde eine neue republikanische Regierung in den USA ins Amt gewählt, die zum ersten Mal seit Jahrzehnten das Bekenntnis zu Freihandelsdoktrin nicht teilt, sondern eine „nationalistische Handelspolitik“ anstrebt. Damit könnten sich neue große handelspolitische Konflikte anbahnen – unter anderem mit der Bundesrepublik wegen ihrer horrenden Exportüberschüsse. Währenddessen verhandelt die EU in über 20 Verhandlungssträngen weitere Handelsabkommen. Und die Welthandelsorganisation (WTO) bereitet zum Jahresende eine neue Ministerkonferenz vor.

An diesem Samstagnachmittag geht es um die Pläne der Trump-Regierung, die WTO, aber wir werden auch einen genauen Blick auf die Rolle von Finanzdienstleistungen im globalen Dienstleistungsabkommen TiSA werfen und einen Überblick über alternative Ansätze zur herrschenden neoliberalen Handelspolitik geben.

Für Einsteiger und Fortgeschrittene.

*Programm* 100 Tage Trump – Wie geht es weiter mit der internationalen Handelspolitik? weiterlesen

Rückblick auf 2016, Ausblick auf 2017

Im Rahmen unserer Reihe “Bausteine einer Neuen Geldordnung” wird Hajo Köhn ein Fazit ziehen, was 2016 passiert ist und was wir erreicht haben. Außerdem wollen wir uns in geselliger Runde Gedanken über die Herausforderungen und Aufgaben für 2017 machen.

Termin: Montag 09.01.2017
Ort: Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, Frankfurt
Zeit: ab 19.00

Eintritt frei, Spende erbeten

Keine Spekulation gegen das Gemeinwohl mit unserem Geld

fb_img_1474392458037Hajo Köhn, Sprecher der Neuen Geldordnung,  hat in seiner Rede bei der Demonstration  gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA  am 17.9.2016 vor dem Hauptsitz der Deutschen Bank, einem der bedeutenden Akteure am Finanzplatz Frankfurt,nachdrücklich darauf hingewiesen,welche noch wichtigere Rolle der Finanzplatz Frankfurt spielen soll, wenn die Freihandelsabkommen in Kraft gesetzt werden. Im Zuge des Brexit soll Frankfurt zu einer europäischen Drehscheibe dieses Finanzkarussells ausgebaut werden. Weiter wies er darauf hin, dass

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es in Frankfurt bereits Anwaltskanzleien gibt, die Werbung für Investitionsschutzklagen machen. Er forderte sowohl Befürworter als auch Gegner der Freihandelsabkommen auf, kritisch die Geschäfte der Finanzakteure zu betrachten, auch die Bankkunden sollten bei der Geldanlage die Finanzprodukte hinterfragen, um nicht Spekulationsgeschäfte aus Investitionsschutzklagen zu finanzieren .

Im folgenden die gesamte Rede -> http://neuegeldordnung.de/2016/09/09/buendnis-gegen-ceta-kundgebung-auf-dem-roemerberg-am-15-9-16-um-15-30-uhr/

 

Frankfurter Bündnisblock gegen die geplanten Freihandelsabkommen

20160917_115329Neue Geldordnung" hat im Team mit dem AK Fluglärm und Umwelt , ELAN Rheinland -Pfalz und der Piratenpartei einen Lautsprecherwagen für die Großdemonstration gegen die Freihandelsabkommen TTIP -CETA und TISA am 17.9.2016 bereitgestellt, damit auch diejenigen zu Wort kommen, die nicht zu den großen Organisationen gehören.Für die Neue Geldordnung hat Hajo Köhn eine Rede gehalten zu dem Zusammenhang der Freihandelsabkommen mit dem Finanzplatz Frankfurt, in weiteren  Redebeiträgen  äußerten sich Berthold Fuld,  Vertreter der BI gegen Flughafenausbau und Fluglärm  und Knut Dörfel, Sprecher  des AK Fluglärm und Umwelt  zu den negativen Auswirkungen von CETA, der politische Geschäftsführer der Piratenpartei Deutschland Kristos Thingiloutis sieht demokratische Bürgerrechte bedroht , der Vertreter des Entwicklungspolitischen Netzwerks Rheinland -Pfalz (ELAN) Törner-Roos berichtete über die negativen Auswirkungen der bereits bestehenden Freihandelsabkommen in Afrika. Die Demonstranten skandierten lautstark zu der Begleitmusik des Lautis:" KEIN TTIP UND KEIN  CETA NICHT JETZT UND NICHT SPÄTER! Und "Wir sind das Schiedsgericht! "

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