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Ausstellung “Geld der Zukunft” : “Regionale Komplementärwährungen in Deutschland”

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur Ausstellung
“Geld der Zukunft” wird  Dr. Sebastian Leinert in einer Podiumsdiskussion sein Buch über “Regionale Komplementärwährungen in Deutschland” vorstellen.

Er wird mit Herrn Manfred “Mensch” Mayer vom Verein HALLERTAUER REGIOnal – Verein für nachhaltiges Wirtschaften e.V. in Pfaffenhofen an der Ilm, der Träger des Regiogeldes HALLERTAUER ist, diskutieren.

Moderator ist Ludwig Schuster , Koordinator der Wissenschaftlichen Arbeitsgruppe Nachhaltiges Geld in Berlin , Wissenschaftler, Projektentwickler und Strategieberater für nachhaltige und soziale Unternehmen.

Diskussionsteilnehmer: Dr. Sebastian Leinert

Forstmann im Ruhestand. Über 5 Jahrzehnte im Naturschutz sowie in sozialen Gruppierungen tätig. Seit vielen Jahren intensiv mit Regionalen Komplementärwährungen in Übersee, Europa und vor allem Deutschland befasst. Ein 2016 publiziertes Buch „Regionale Komplementärwährungen in Deutschland“ berichtet aus dieser Arbeit.

Manfred „Mensch“ Mayer, Pfaffenhofen:
Freischaffender Künstler mit OEuvre „Soziale Skulpturen“, Gründungsmitglied und einer von drei gleichberechtigten Vorständen von HALLERTAUER REGIOnal – Verein für nachhaltiges Wirtschaften;

Die Veranstaltung findet mit Unterstützung der GLS-Bank Frankfurt statt.

Termin: 19.04.2017, 19.00
Eintritt frei

Währungsinfrastruktur: Bankdienste ohne Banken

 

Banking is necessary, Banks are not.“

Bill Gates, 1994

Vortrag von Arne Pfeilstricker: https://youtu.be/6H02yR250vM

Im Rahmen unserer Reihe „Bausteine einer Neuen Geldordnung“ wird Arne Pfeilsticker den 2. Teil seiner Vorschläge zum Aufbau einer von Banken unabhängigen Währungsinfrastruktur vortragen.

Im 1. Teil wurden die Motive und die Notwendigkeit einer neuen Geldordnung aufgezeigt. Wir müssen selbst aktiv werden, weil im  Finanzsektor nicht grundlegend reformiert wird ,während  sich die nächste Finanzkrise abzeichnet. Wir müssen aufklären und konkrete Vorschläge erarbeiten, um diejenigen zu unterstützen, die wie wir an einer Geldordnung arbeiten, die den Menschen und der Realwirtschaft dient und nicht der Ausbeutung.

Im 2. Teil wird auf die volkswirtschaftlichen Aufgaben von Bankgeschäften und den konkreten Finanzinstrumenten  und Finanzdienstleistungen eingegangen. Parallel dazu wird gezeigt wie diese Instrumente und Dienste neu gestaltet und in einer von Banken unabhängigen Währungsinfrastruktur umgesetzt werden könnten.

Wer nicht warten will bis die „Frösche ihren eigenen Sumpf trocken legen“, der muss aktiv werden, nach alternativen Lösungen suchen und bereit sein in die Details zu gehen. Für den Teil 2 stehen folgende Themen an:

  1. Zahlungsverkehr
    1. Barverkehr
    2. Bargeldloser Zahlungsverkehr
    3. Inkassogeschäft
    4. Sorten- und Devisengeschäft
    5. Akkreditivgeschäft
  2. Kredit- und Einlagengeschäft
    1. Kredite und Einlagen
    2. Losgrößentransformation
    3. Fristentransformation
    4. Diskontgeschäft
    5. Geldmarkt & Kapitalmarkt
  3. Garantiegeschäft
  4. Wertpapiergeschäft bzw. Wertrechtegeschäft
    1. Effektenkommission
    2. Depotgeschäft
    3. Emissionsgeschäft
  5. Risikostreuung und Risikotransformation
  6. Nutzen aus der Neugestaltung von Finanzprodukten und
    –Diensten

Sie sind eingeladen an dem Projekt Währungsinfrastruktur mitzuarbeiten und auch im Forum mit zu diskutieren. „Dafür bin ich viel zu wenig Fachmann.“ – zählt nicht. Bereits eine kritische Auseinandersetzung mit den Vorschlägen und Rückmeldungen sind ein wertvoller Beitrag.

Da die Vorträge aufeinander aufbauen, wäre es sinnvoll, wenn Sie sich gegebenenfalls die Aufzeichnung des 1. Teils: Einleitung und Übersicht auf YouTube ansehen: https://youtu.be/QbHbvdQOVyA

Eintritt frei, Spende erbeten!

Währungsinfrastruktur in öffentlicher Hand

 

“Gib mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht.“

  • Mayer Amschel Rothschild, Begründer der Bankendynastie Rothschild

Wenn sich die Zivilgesellschaft und die Realwirtschaft aus dem Würgegriff des Finanzsektors befreien will, dann benötigt sie eine vom Finanzsektor unabhängige Geldordnung. Wie eine solche Geldordnung aussehen könnte wird unter dem Begriff „Währungsinfrastruktur“ zusammengefasst.

Bild: (c) Klaus Stuttmann

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