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Währungsinfrastruktur: Bankdienste ohne Banken

 

Banking is necessary, Banks are not.“

Bill Gates, 1994

 

Im Rahmen unserer Reihe „Bausteine einer Neuen Geldordnung“ wird Arne Pfeilsticker den 2. Teil seiner Vorschläge zum Aufbau einer von Banken unabhängigen Währungsinfrastruktur vortragen.

Im 1. Teil wurden die Motive und die Notwendigkeit einer neuen Geldordnung aufgezeigt. Wir müssen selbst aktiv werden, weil im  Finanzsektor nicht grundlegend reformiert wird ,während  sich die nächste Finanzkrise abzeichnet. Wir müssen aufklären und konkrete Vorschläge erarbeiten, um diejenigen zu unterstützen, die wie wir an einer Geldordnung arbeiten, die den Menschen und der Realwirtschaft dient und nicht der Ausbeutung.

Im 2. Teil wird auf die volkswirtschaftlichen Aufgaben von Bankgeschäften und den konkreten Finanzinstrumenten  und Finanzdienstleistungen eingegangen. Parallel dazu wird gezeigt wie diese Instrumente und Dienste neu gestaltet und in einer von Banken unabhängigen Währungsinfrastruktur umgesetzt werden könnten.

Wer nicht warten will bis die „Frösche ihren eigenen Sumpf trocken legen“, der muss aktiv werden, nach alternativen Lösungen suchen und bereit sein in die Details zu gehen. Für den Teil 2 stehen folgende Themen an:

  1. Zahlungsverkehr
    1. Barverkehr
    2. Bargeldloser Zahlungsverkehr
    3. Inkassogeschäft
    4. Sorten- und Devisengeschäft
    5. Akkreditivgeschäft
  2. Kredit- und Einlagengeschäft
    1. Kredite und Einlagen
    2. Losgrößentransformation
    3. Fristentransformation
    4. Diskontgeschäft
    5. Geldmarkt & Kapitalmarkt
  3. Garantiegeschäft
  4. Wertpapiergeschäft bzw. Wertrechtegeschäft
    1. Effektenkommission
    2. Depotgeschäft
    3. Emissionsgeschäft
  5. Risikostreuung und Risikotransformation
  6. Nutzen aus der Neugestaltung von Finanzprodukten und
    –Diensten

Sie sind eingeladen an dem Projekt Währungsinfrastruktur mitzuarbeiten und auch im Forum mit zu diskutieren. „Dafür bin ich viel zu wenig Fachmann.“ – zählt nicht. Bereits eine kritische Auseinandersetzung mit den Vorschlägen und Rückmeldungen sind ein wertvoller Beitrag.

Da die Vorträge aufeinander aufbauen, wäre es sinnvoll, wenn Sie sich gegebenenfalls die Aufzeichnung des 1. Teils: Einleitung und Übersicht auf YouTube ansehen: https://youtu.be/QbHbvdQOVyA

Eintritt frei, Spende erbeten!

Währungsinfrastruktur in öffentlicher Hand

 

“Gib mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht.“

  • Mayer Amschel Rothschild, Begründer der Bankendynastie Rothschild

Wenn sich die Zivilgesellschaft und die Realwirtschaft aus dem Würgegriff des Finanzsektors befreien will, dann benötigt sie eine vom Finanzsektor unabhängige Geldordnung. Wie eine solche Geldordnung aussehen könnte wird unter dem Begriff „Währungsinfrastruktur“ zusammengefasst.

Bild: (c) Klaus Stuttmann

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2017: Neue Herausforderungen – was tun am Finanzplatz Frankfurt?!

Im Rahmen unserer Reihe “Bausteine einer Neuen Geldordnung” wird Hajo Köhn eine Übersicht geben über die geplanten Aktivitäten der Neuen Geldordnung und weiterer  Aktivitäten im Rahmen verschiedener Bündnisse in 2017. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die Ausstellung “Geld der Zukunft” und begleitende Veranstaltungen ,

Eintritt frei, Spende von € 5,00 erbeten.

Näheres zur Ausstellung.

 

 

Rückblick auf 2016, Ausblick auf 2017

Im Rahmen unserer Reihe “Bausteine einer Neuen Geldordnung” wird Hajo Köhn ein Fazit ziehen, was 2016 passiert ist und was wir erreicht haben. Außerdem wollen wir uns in geselliger Runde Gedanken über die Herausforderungen und Aufgaben für 2017 machen.

Termin: Montag 09.01.2017
Ort: Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, Frankfurt
Zeit: ab 19.00

Eintritt frei, Spende erbeten

“Ist die Deutsche Bank noch zu retten!?” Teil 2

fb_img_1474392473327Nachdem wir in der Bausteineveranstaltung im November über die Geschichte der Deutschen Bank, Lehren daraus und Optionen für Krisenbewältigung diskutiert haben, wollen wir im 2. Teil ein Gesamtkonzept vorstellen, das eine Redaktionsgruppe der Initiative Finanzplatz Frankfurt (IFIF) erarbeitet. Die wichtigsten Bausteine sind:

  1. Welche Bankgeschäfte brauchen wir?
  2. Welche Bankenstrukturen brauchen wir?
  3. Welche Finanzmarktstrukturen brauchen wir?
  4. In welche Geldordnung sind Banken eingebettet?

Eintritt frei, Spende erbeten!