Schlagwort-Archive: Geldreform

Bausteine einer Neuen Geldordnung: Sinn und Unsinn einer Geldmengensteuerung

Unser nächster Gast im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Bausteine einer Neuen Geldordnung” wird der Informatiker Martin Finger sein. Sein Vortrag   „Deflation, Inflation und Illusion der Geldmengensteuerung“ befasst sich mit folgenden Themen:

I    Wissensillusion der Geldmenge

II  Transferwirkung der Geldmengenausweitung

III  Wohlfahrtsverluste durch Diskriminierung im Geldsystem

IV Durch Geldmengensteuerung wird nichts gewonnen

Geld und Antikapitalismus !

Von der DDR lernen ?

25 Jahre nach der Wiedervereinigung

  • Es wird Zeit, dass wir prüfen ob nicht etwas aus der DDR Geldordnung zu lernen ist.
  • Es wird Zeit,  dass Marxisten sich mit Geldreformen auseinandersetzen.

unser Referent Dr. oec. habil Ulrich Busch im Dezember kennt glücklicherweise beide Systeme:

Dr. oec. habil. Ulrich Busch
Dr. oec. habil. Ulrich Busch
  • als ehemaliger  Direktor für Aus-und Weiterbildung an der Staatsbank der DDR und
  • als Hochschuldozenten an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Leiter des Arbeitskreises „Geld und Kredit“ und nach der Wende
  • durch aktive Beteiligung an der Umstrukturierung der Lehre und am Neuaufbau der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der HU.
  • als Amt. Direktor des Instituts für Volkswirtschaftslehre an der HU und durch
  • Lehrtätigkeiten an der HUB und anderen Hochschulen u.a. der Frankfurt School of Finance & Management
  • Mitglied des Präsidiums der Leibniz-Sozietät der Wissenschaf-
    ten zu Berlin
  • Mitwirkung in der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik (Memorandum), im Arbeitskreis Politische Ökonomie sowie in der AG Wirtschaftspolitik der Partei Die Linke. (… Vita)

unsere Fragen an ihn:

  • Welche Funktion hatte Geld im Antikapitalismus ?
  • Hat der Marxismus eine Geldtheorie ? Oder wollte Marx das Geld abschaffen ?
  • Gab es in der DDR schon Vollgeld ?
  • Gab es Inflation ?
  • Welche Rolle und welche Instrumente hatte eine Zentralbank im Sozialismus ?
  • Wie wurde ein Kreditsystem organisiert ?

Eintritt frei, Spenden erbeten

in Kooperation mit dem Club Voltaire

Fair Finance Week

Brauchen wir eine neue Geldordnung?

Dienstag 17. November um 19:30 Uhr

Veranstalter: Evangelische Bank
in Kooperation mit Neue Geldordnung und Stadtdekanat Frankfurt
Einführung: Tarek Al-Wazir, Hessischer Wirtschaftsminister
Podium mit: Prof. Dr. Dr. Helge Peukert und Dr. Thomas Mayer
Moderation: Elke Pickartz (Journalistin und Moderatorin)
Ort: im Gemeindehaus St. Katharinengemeinde, Leerbachstr. 18, 60322 Frankfurt am Main

Prof. Dr. Dr. Helge Peukert
Prof. Dr. Dr. Helge Peukert

Dr. Thomas Mayer
Dr. Thomas Mayer

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Bedeutung des Bodenwerts

Unser nächster Gast in der Reihe  Bausteine einer Neuen Geldordnung  ist:

David KapferDavid Kapfer: Wirtschaftsingenieur und Studium der politischen Wissenschaften, Gastwissenschaftler am Mercator Research Institute for Global Commons and Climate Change.

Er hat durch langjährige Befassung etliche Facetten der Geldreform-Bewegung kennen gelernt (Zeitgeld, Regionalgeld, Vollgeld, Schwundgeld, Zinskritik), hat sich mit der Begründung und Finanzierung von Grundsicherungsmodellen befasst (ökologisches Grundeinkommen (GE), bedingungsloses GE, ressourcenbasiertes GE, einkommensteuerbasiertes GE) und forscht derzeit zur Auswirkung verschiedener Steuerformen auf die Bodenwert- und –nutzungsentwicklung (Einkommenssteuern auf Arbeit, Mehrwertsteuern, Gewerbesteuern, Transaktionssteuern, Vermögenssteuern, ökolog. Verbrauchssteuern).

Sein Ziel ist es nicht, einen Lösungskatalog für alle Probleme zu präsentieren, sondern für die Interdependenz der verschiedenen Themenkreise zu sensibilisieren und dazu weiterführende Forschungsansätze und -perspektiven aufzuzeigen.

Ausgehend von der Perspektive der Bodenwert- und -nutzungsentwicklung und der Bedeutung des Bodenwerts für diverse gesellschaftliche Themenkreise wollen wir mit Ihnen folgende Fragen diskutieren, die in die Themenkreise Geldordnung, Steuerordnung und Grundsicherungssystem fallen:

  • sind die Ansätze des ökonomischen Mainstreams hinreichend, um zu erklären, wie sich die gegenwärtig dominierende Geld- und Fiskalpolitik (Quantitative Easing, Nullzinspolitik, fiskalische Austerität) verteilungspolitisch und ökonomisch auswirkt?
  • Was ist die Bedeutung von Boden- oder Standortwerten dazu und wie wirkt sich die Verknappung verfügbaren Bodens durch die Roadmap2050 aus ?
  • Ist eine Mitpreisbremse eine adäquate Antwort ?
  • Wie müsste ein Vollgeld aus der Perspektive der Bodenwertforschung beschaffen sein?
  • Wie lösen wir das Staatsverschuldungsproblem? Mittels höherer Einkommens- oder Mehrwertsteuern und härterer Strafen für Steuervermeidung (Modell Griechenland)?
  • Oder sind Transaktionssteuern wie die Tobin-Steuer und Grunderwerbssteuern eine Lösung?
  • Oder durch intelligente Verknüpfung von jährlichen Vermögenssteuern durch Staatsinvestition geschaffenen Werten (z.B. Standortwerte) und ökologischen Pigou-Verbrauchssteuern mit einem privaten Konsum und Investitionen förderndem Grundeinkommen?
  • Was gibt es für Ansätze dieses zu finanzieren und zu gestalten und wie wirken sie aus ökonomischer Perspektive?

Es gibt viel zu Diskutieren … gehen wir es an !

( Eintritt frei — Spenden erbeten )

Bedeutung des Bodenwerts

Unser nächster Gast in der Reihe Bausteine einer Neuen Geldordnung ist:

David KapferDavid Kapfer: Wirtschaftsingenieur und Studium der politischen Wissenschaften, Gastwissenschaftler am Mercator Research Institute for Global Commons and Climate Change.

Er hat durch langjährige Befassung etliche Facetten der Geldreform-Bewegung kennen gelernt (Zeitgeld, Regionalgeld, Vollgeld, Schwundgeld, Zinskritik), hat sich mit der Begründung und Finanzierung von Grundsicherungsmodellen befasst (ökologisches Grundeinkommen (GE), bedingungsloses GE, ressourcenbasiertes GE, einkommensteuerbasiertes GE) und forscht derzeit zur Auswirkung verschiedener Steuerformen auf die Bodenwert- und –nutzungsentwicklung (Einkommenssteuern auf Arbeit, Mehrwertsteuern, Gewerbesteuern, Transaktionssteuern, Vermögenssteuern, ökolog. Verbrauchssteuern).

Sein Ziel ist es nicht, einen Lösungskatalog für alle Probleme zu präsentieren, sondern für die Interdependenz der verschiedenen Themenkreise zu sensibilisieren und dazu weiterführende Forschungsansätze und -perspektiven aufzuzeigen.

Ausgehend von der Perspektive der Bodenwert- und -nutzungsentwicklung und der Bedeutung des Bodenwerts für diverse gesellschaftliche Themenkreise wollen wir mit Ihnen folgende Fragen diskutieren, die in die Themenkreise Geldordnung, Steuerordnung und Grundsicherungssystem fallen:

  • sind die Ansätze des ökonomischen Mainstreams hinreichend, um zu erklären, wie sich die gegenwärtig dominierende Geld- und Fiskalpolitik (Quantitative Easing, Nullzinspolitik, fiskalische Austerität) verteilungspolitisch und ökonomisch auswirkt?
  • Was ist die Bedeutung von Boden- oder Standortwerten dazu und wie wirkt sich die Verknappung verfügbaren Bodens durch die Roadmap2050 aus ?
  • Ist eine Mitpreisbremse eine adäquate Antwort ?
  • Wie müsste ein Vollgeld aus der Perspektive der Bodenwertforschung beschaffen sein?
  • Wie lösen wir das Staatsverschuldungsproblem? Mittels höherer Einkommens- oder Mehrwertsteuern und härterer Strafen für Steuervermeidung (Modell Griechenland)?
  • Oder sind Transaktionssteuern wie die Tobin-Steuer und Grunderwerbssteuern eine Lösung?
  • Oder durch intelligente Verknüpfung von jährlichen Vermögenssteuern durch Staatsinvestition geschaffenen Werten (z.B. Standortwerte) und ökologischen Pigou-Verbrauchssteuern mit einem privaten Konsum und Investitionen förderndem Grundeinkommen?
  • Was gibt es für Ansätze dieses zu finanzieren und zu gestalten und wie wirken sie aus ökonomischer Perspektive?

Es gibt viel zu Diskutieren … gehen wir es an !

( Eintritt frei — Spenden erbeten )