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Wahlparty zur Volksabstimmung “bedingungsloses Grundeinkommen” in der Schweiz

bge-logo-schweizAus Anlass der Volksabstimmung in der Schweiz über die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens veranstaltet die Neue Geldordnung in Zusammenarbeit mit der Initiativgruppe Bedingungsloses Grundeinkommen Rhein-Main eine Wahlparty im Club Voltaire.

In der Diskussion um die Finanzierung des bedingungslosen Grundeinkommens kam der Vorschlag auf , dass die EZB über das “Quantative Easing” (QE), auch  “Helikopter-Geld” genannt, das bedingungslose Grundeinkommen  finanzieren soll. Da dies die Änderung der bisherigen Geldpolitik betrifft und damit einen Baustein einer Neuen Geldordnung, beteiligen wir uns an der Diskussion mit dieser Veranstaltung.

Unser erster Diskussionsbeitrag stammt  von Prof. Dr. Dirk Löhr  “Auseinander reißen, was zusammen gehört: Das bedingungslose Grundeinkommen”

Eintritt frei, Spenden erbeten.

 

 

 

 

Bedeutung des Bodenwerts

Unser nächster Gast in der Reihe Bausteine einer Neuen Geldordnung ist:

David KapferDavid Kapfer: Wirtschaftsingenieur und Studium der politischen Wissenschaften, Gastwissenschaftler am Mercator Research Institute for Global Commons and Climate Change.

Er hat durch langjährige Befassung etliche Facetten der Geldreform-Bewegung kennen gelernt (Zeitgeld, Regionalgeld, Vollgeld, Schwundgeld, Zinskritik), hat sich mit der Begründung und Finanzierung von Grundsicherungsmodellen befasst (ökologisches Grundeinkommen (GE), bedingungsloses GE, ressourcenbasiertes GE, einkommensteuerbasiertes GE) und forscht derzeit zur Auswirkung verschiedener Steuerformen auf die Bodenwert- und –nutzungsentwicklung (Einkommenssteuern auf Arbeit, Mehrwertsteuern, Gewerbesteuern, Transaktionssteuern, Vermögenssteuern, ökolog. Verbrauchssteuern).

Sein Ziel ist es nicht, einen Lösungskatalog für alle Probleme zu präsentieren, sondern für die Interdependenz der verschiedenen Themenkreise zu sensibilisieren und dazu weiterführende Forschungsansätze und -perspektiven aufzuzeigen.

Ausgehend von der Perspektive der Bodenwert- und -nutzungsentwicklung und der Bedeutung des Bodenwerts für diverse gesellschaftliche Themenkreise wollen wir mit Ihnen folgende Fragen diskutieren, die in die Themenkreise Geldordnung, Steuerordnung und Grundsicherungssystem fallen:

  • sind die Ansätze des ökonomischen Mainstreams hinreichend, um zu erklären, wie sich die gegenwärtig dominierende Geld- und Fiskalpolitik (Quantitative Easing, Nullzinspolitik, fiskalische Austerität) verteilungspolitisch und ökonomisch auswirkt?
  • Was ist die Bedeutung von Boden- oder Standortwerten dazu und wie wirkt sich die Verknappung verfügbaren Bodens durch die Roadmap2050 aus ?
  • Ist eine Mitpreisbremse eine adäquate Antwort ?
  • Wie müsste ein Vollgeld aus der Perspektive der Bodenwertforschung beschaffen sein?
  • Wie lösen wir das Staatsverschuldungsproblem? Mittels höherer Einkommens- oder Mehrwertsteuern und härterer Strafen für Steuervermeidung (Modell Griechenland)?
  • Oder sind Transaktionssteuern wie die Tobin-Steuer und Grunderwerbssteuern eine Lösung?
  • Oder durch intelligente Verknüpfung von jährlichen Vermögenssteuern durch Staatsinvestition geschaffenen Werten (z.B. Standortwerte) und ökologischen Pigou-Verbrauchssteuern mit einem privaten Konsum und Investitionen förderndem Grundeinkommen?
  • Was gibt es für Ansätze dieses zu finanzieren und zu gestalten und wie wirken sie aus ökonomischer Perspektive?

Es gibt viel zu Diskutieren … gehen wir es an !

( Eintritt frei — Spenden erbeten )