Rede zur Ausstellungseröffnung über Wilhelm Röpke

Rede zur Ausstellungseröffnung zum Leben und Werk Wilhelm Röpkes zu seinem 50. Todestag am 12.2.2016 in der Universitätsbibliothek Marburg

Der Volkswirt und Sozialphilosoph Wilhelm Röpke wurde am 10. Oktober 1899 im damals bäuerlichen Schwarmstedt bei Hannover geboren. Er starb am 12.2.1966 in Cologny-Genf in der Schweiz. In diesen Tagen liegt sein 50. Todestag. Vor allem mit seiner Trilogie “Die Gesellschaftskrisis der Gegenwart” (1942), “Civitas Humana” (1944) und “Internationale Ordnung” (1945) beeinflusste er über mehrere Jahrzehnte die (inter)nationale wirtschafts- und gesellschaftspolitische Diskussion und insbesondere deutsche Nachkriegspolitiker nachhaltig, unter ihnen L. Erhard. Dieser kurze Beitrag soll insbesondere Röpke als homo politicus und die politisch- moralische Dimension seines Denkens behandeln. Rede zur Ausstellungseröffnung über Wilhelm Röpke weiterlesen

Die Bankenunion – Bezeichnung: Irreführend, Implementierung und Ausführung: Vorsätzliche Augenwischerei.

Nach der Lehman-Pleite 2008 und darauffolgende Eurokrise haben die EU-Staaten beschlossen, ihre Bankenregulierung besser zu koordinieren und die Regulierung ihrer “System relevanten” Banken im Euroraum EU-Instituten zu übergeben, der Europäischen Zentralbank (EZB) mit Sitz in Frankfurt am Main sowie der in 2010 eigens zu diesem Zwecke gegründeten Europäischen Aufsichtsbehörde (EBA – European Banking Authority) mit Sitz in London. Seit November 2014 haben nun die EZB und die EBA offiziell die Verantwortung für den einheitlichen europäischen Bankenaufsichtsmechanismus (SSM – Single Supervisory Mechanism).

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Bausteine einer Neuen Geldordnung: “Was ist Geld?”

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Hajo Köhn und Arne Pfeilsticker

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe “Bausteine einer Neuen Geldordnung” hat Arne Pfeilsticker  in seinem Vortrag : “Was ist Geld?”  seine Theorie einer “Funktionalen Gelddefinition” und einer “Materiellen Gelddefinition”  dargestellt. Der Vortrag kann auf You tube angesehen werden.
Arne Pfeilsticker wird zukünftig aktiv bei der Neuen Geldordnung mitarbeiten  und  in unserer Veranstaltungsreihe “Bausteine einer Neuen Geldordnung” einen weiteren Vortrag halten mit dem Titel:  “Eine neue Finanzmarktarchitektur”.
Die Veranstaltung wird wieder als Video Livestream übertragen werden.

 

Die Fed kann im Grunde nur falsch handeln

Hermannus Pfeiffer interviewt Prof. Dr. Dr. Helge Peukert
Taz vom 29.12.2015 Seite 8
Der Wachstumskritiker Helge Peukert hält die von der US-Notenbank eingeleitete Zinswende für egoistisch – und problematisch für Schwellenländer

Hermanus Pfeiffer: Herr Peukert, erstmals seit fast zehn Jahren hat die US-Notenbank Fed den Leitzins erhöht – und damit die Ära der zwei Geschwindigkeiten in der Weltwirtschaft gestartet: Während die Europäische Zentralbank noch stärker aufs Gaspedal drückt, tritt die Fed auf die Bremse. Weil die eigene Wirtschaft wieder brummt?

Helge Peukert: Erst einmal kommt es darauf an, auf welche Daten man schaut. Wir haben in den USA zurzeit tatsächlich 61 Millionen Menschen ohne Arbeit – viel mehr, als die offizielle Arbeitslosenquote von etwa 5 Prozent suggeriert. Und die Industrieproduktion ging zuletzt runter. Geht es der US-Wirtschaft wirklich besser? In der ökonomischen Profession sagen die einen, wie Joseph Stiglitz, die Zinserhöhung komme zu früh, andere, wie deutsche konservative Ökonomen, sie komme zu spät. Meine Meinung: Es ist schwer zu sagen, was der richtige Zinssatz ist.

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Wege und Ziele einer Geldreformbewegung