NGO auf dem 4. Frankfurter Geldkongress

Auf dem 4. Frankfurter Geldkongress vertrat Hajo Köhn die NEUE GELDORDNUNG mit einem Referat über “Bedeutung einer Geldreformbewegung”. Viele Teilnehmer teilten seine Ansicht, daß alle Geldreformer aufgefordert sind, Schnittmengen statt Differenzen zu suchen. Hajo Köhn, Dr. Raimund Dietz. Prof. Helge Peukert und Hakan Yar hatten dem Geldkongress einen Vorschlag für eine gemeinsame Erklärung vorgelegt.

Warum das Theater um die EZB?

Norbert Häring
Norbert Häring

Gast in unserer Reihe “Bausteine einer Neuen Geldordnung” ist im Mai Norbert Häring.
Er arbeitete bei der Börsen-Zeitung, war bei der Gründung der Financial Times Deutschland dabei, wo er zunächst als Redakteur für Geldpolitik, dann als Stellvertretender Ressortleiter Finanzen arbeitete.
2002 ging er zum Handelsblatt, für das er seither schreibt. Er war von 2002 bis 2012 vor allem zuständig für Geldpolitik, daneben schrieb er aber auch über Finanzmärkte, Konjunktur und Wirtschaftswissenschaften. 2002 rief er den EZB-Schattenrat ins Leben, eine Gruppe von 15 prominenten Volkswirten aus Finanzinstituten, Universitäten und Forschungsinstituten, die geldpolitische Fragen diskutieren und Empfehlungen für die Geldpolitik der EZB verabschieden. Er ist nicht-stimmberechtigter Vorsitzender des Gremiums.
Von Februar 2012 bis Juli 2014 schrieb er eine (fast) tägliche Kolumne im Handelsblatt unter dem Titel „Stimmt es, dass…“ . Darin erklärt er ökonomische Zusammenhänge und Interessenlagen respektlos und allgemeinverständlich. Daneben verantwortet er die montägliche Seite des Handelsblatts zu Wirtschaftswissenschaften.
Norbert Häring ist Autor (mit Olaf Storbeck) von „Ökonomie 2.0“, das den Wirtschaftsbuchpreis 2007 von getAbstract gewann und in fünf weitere Sprachen übersetzt wurde, sowie von vier weiteren populären Wirtschaftsbüchern.
Er ist Mitgründer und Ko-Direktor der World Economics Association. Der 2011 gegründete Ökonomenverband mit mehr als 12.000 Mitgliedern hat sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt in der Wirtschaftswissenschaft zu fördern, sowohl in regionaler Hinsicht, als auch hinsichtlich der verwendeten Methoden. Für die von der WEA herausgegebene Fachzeitschrift World Economic Review fungiert er als Ko-Editor.
Wir wollen mit ihm über die Themen Geldschöpfung, Geldverteilung, vor allem der Rolle des EURO und der EZB diskutieren.
Veranstalter: Neue Geldordnung
Ort: Club Voltaire
Termin: Montag, 4.5.2015 ab 19.30 Uhr
Eintritt: Spende erbeten

4. Frankfurter Geldkongress

wir empfehlen die Teilnahme

am 18. April in Frankfurt/M., an der Universität

geldkongress_frankfurt_signetDer 4. Frankfurter Geldkongress findet am Samstag, 18. April 2015, in der Zeit von 9 bis 17 Uhr in der Johann Wolfgang Goethe-Universität (Campus Westend) in Frankfurt statt.

Der Frankfurter Geldkongress widmet sich den unzähligen Hintergründen, weshalb die Finanzkrise noch immer ungelöst ist – und nur nachhaltig gelöst werden kann, wenn Bürgerinnen und Bürger sich mehr engagieren. Mit Hajo Köhn und Helge Peukert sitzen zwei Vertreter der Initiative Neue Geldordnung mit auf dem Podium.

Initiatoren des Geldkongresses sind die Vereine VOTUM und Mehr Demokratie. Votum tritt für einen basisdemokratischen Gesetzgebungsprozess und organisiert dazu notwendige Veranstaltungen.
Der Verein Mehr Demokratie e. V. mit bundesweit fast 7000 Mitgliedern setzt sich seit über 15 Jahren für die Volksabstimmung auf Bundesebene ein.

Mehr zum Geld-Kongress und zur Anmeldung gibt es hier …
Flyer Geld-Kongress

insbesondere möchten wir auf den Vortrag “Die Bedeutung einer Geldreformbewegung” von Hajo Köhn hinweisen.

Geld und Schuld

Dr. Raimund Dietz – am 13. April im Club Voltaire

Dietz_FotoIn der Bausteine-Reihe der Initiative Neue Geldordnung (NGO) ist an diesem Abend der “Geldphilosoph” Raimund Dietz aus Wien zu Gast. Geld, sagt Dietz, sei eines der großen Tabus. Je mehr wir Geld verdrängen, desto mehr beherrscht es uns. Nicht Geld ist allerdings ein Desaster, wie uns eine Jahrtausend alte Tradition lehren möchte, sondern die Anschauungen darüber. Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts. Geld macht frei. Geld vergesellschaftet. Wo Geld fließt, fließt kein Blut. Geld setzt die Welt auf einen dynamischen Pfad. Um mit ihm umzugehen, muss man sich ihm stellen und wissen, was es tut. Wer es als Gleitmittel der Wirtschaft denunziert, rutscht auf ihm aus.

Die Zivilisation richtet sich an Geld auf. Geldgesellschaften sind offene Systeme, die eine innere Ordnung besitzen. Diese gilt es zu erkennen und einzuhalten. Das heutige Finanzsystem höhlt diese Ordnung systematisch aus. Der Rubikon ist überschritten, die Ungleichgewichtslagen verstärken sich systemimmanent. Die große Reinigungskrise steht erst bevor. Der Übergang zu einer nachhaltigen Geldordnung ist gedanklich vorzubereiten.

Diese Veranstaltung in unserem Kalender.

Club Voltaire (S-Bahn “Hauptwache”), 13. April, 19.30 Uhr.

Artikel von Raimund Dietz “Aus der Schuldenfalle – Übergang zu Vollgeld …”

Master of the Universe

Film und Diskussion mit Rainer Voss
am 2. März

In der NGO-Bausteine-Reihe zeigt die Initiative Neue Geldordnung im Club Voltaire den Film “Master of the Universe”. Mit dabei ist der Protagonist des Films, der ehemalige Investment-Banker Rainer Voss, der nach der Filmvorführung mit den Gästen über den Film und seine Biographie diskutiert. Voss erzählt dabei aus eigener Anschauung, wie es in der glitzernden Finanzwelt zugeht, er berichtet von all ihren Abgründen, Skrupellosigkeiten und quasi-religiösen Gesetzmäßigkeiten.

Club Voltaire (S-Bahn “Hauptwache”), 2. März, 19.30 Uhr.

Wege und Ziele einer Geldreformbewegung