“Geld der Zukunft” Werkstatt No. 2 : “Kredit und Zins- Wie Glaube Geld und Berge versetzen kann”

Im Rahmen des Ausstellungsprojekts “Geld der Zukunft” wird in der Werkstatt No. 2 eine Podiumsdiskussion stattfinden zum Thema “Kredit und Zins – Wie Glaube Geld und Berge versetzen kann”.

In unserer Geldordnung kommt Geld als Schuldgeld per Kredit in die Welt. Dieses Schuldgeld wird verzinst, d.h. die Rückzahlung beinhaltet ein größeres Leistungsversprechen. Ist diese Systematik Ursacher und Auslöser für gesellschaftliche Krisen? Fast alle Religionen haben sich mit dieser Frage beschäftigt, Anprangerung von Wucher, Zinsverbot und Erlassjahr sind ewige Themen. Oder vermittelt nicht eher ein Kredit eine Zukunftshoffnung, die ungeheure gesellschaftliche Dynamik entfaltet? “Geld der Zukunft” Werkstatt No. 2 : “Kredit und Zins- Wie Glaube Geld und Berge versetzen kann” weiterlesen

Tagung: “Demokratisierung von Geld”

Diese Tagung wird veranstaltet von der Stiftung 42 e.V. und den Stadtpiraten Offenbach. Themen sind  die “Analyse der Bilanz der Städtischen Sparkasse  Offenbach nach dem Vorbild der bayrischen Sparkassen”   und die Vorstellung der “Neustrukturierung des Sparkassensystems”.

Referent ist Dr. Rainer Gottwald (Bürgerforum Landsberg am Lech e. V.).

In einem weiteren Vortrag wird das “Vollgeld” vorgestellt von Thomas Betz von der Monetativen ( Monetative e.V.)

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Fazit: Währungsinfrastruktur Teil 1 – 4

Arne Pfeilsticker hat in seiner Vortragsreihe “Währungsinfrastruktur” eine vom Finanzsektor unabhängige Geldordnung vorgestellt.

Im 1. Teil wurden die Motive und die Notwendigkeit einer neuen Geldordnung aufgezeigt: Wir müssen selbst aktiv werden, wenn wir die Ausbeutung durch den Finanzsektor stoppen wollen. Es gibt keinen Grund und erst recht keine Rechtfertigung warum der Finanzsektor mit selbstgemachtem Geld seine Rechnungen bezahlt und mit selbstgemachtem Geld Kredite vergeben kann. Und darüber hinaus mit Finanzkrisen enorme Schäden verursacht.

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Frankfurter HausGespräche 2017 – Vielfalt und Einheit – Religion in schlechter Verfassung

Bereits seit fast zehn Jahren ist die Anwesenheit von Menschen nichtchristlicher Religion auf dem Boden der deutschen demokratischen Grundordnung fraglich geworden. Schächten, Beschneidung, Kopftuch heißen die drei wichtigsten Reizworte, die phasenweise den sozialen Frieden bedrohen.

Wie soll es weitergehen? Erleben wir eine schleichende Ent-Säkularisierung oder sind wir nur Zeugen ganz normaler grundrechtlicher Anpassungsprozesse? Zu dieser Frage diskutieren Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften und ein Verfassungsjurist.

Es diskutieren:

Aiman A. Mazyek, Vorstandsvorsitzender der Muslime in Deutschland e.V. (ZMD), Berlin

Dr. Wolfgang Pax , Leiter des Kommissariats der Katholischen Bischöfe im Lande Hessen, Wiesbaden

Prof. Dr. Ute Sacksofsky, Vizepräsidentin des Staatsgerichtshofs des Landes Hessen, Institut für Öffentliches Recht, Goethe-Universität, Frankfurt

Moderation: Prof. Dr. Joachim Valentin, Direktor Haus am Dom, Frankfurt

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Wege und Ziele einer Geldreformbewegung