Kreditvergabe der Banken durch Geldschöpfung oder Kundeneinlagen?

Im Rahmen der Vortragsreihe “Bausteine einer Neuen Geldordnung”

NGO_Bausteine_PfeilstickerDie GLS-Bank hat eine Studie in Auftrag gegeben, um zu klären aus welchen Mitteln die GLS-Bank  Kredite auszahlt Das Ergebnis der Studie ist: Die Welt der GLS Bank ist in Ordnung. Die GLS Bank macht das, was fast jeder denkt, was eine Bank mit dem Geld ihrer Kunden macht: Die Einlagen der Kunden sind die Mittel, die an andere Kunden als Kredit weiter verliehen werden. Eine Geldschöpfung findet somit nicht statt.
Josef Huber von der Monetative begründet in einer Stellungnahme hingegen, dass die Kreditvergabe von Banken an Nichtbanken durch Geldschöpfung erfolgt. Kundeneinlagen werden im Rahmen der Kreditvergabe nicht nur nicht benötigt, sondern können aufgrund der Architektur unseres Bankensektors gar nicht für Kredite an andere Kunden verwendet werden.
Im Mittelpunkt der Studie steht Das Experiment mit dem Ergebnis: Die Bilanz verlängert sich nicht. – Und ohne Bilanzverlängerung keine Geldschöpfung.
Arne Pfeilsticker wird in der Veranstaltung im Detail den Widerspruch aufklären. Kreditvergabe der Banken durch Geldschöpfung oder Kundeneinlagen? weiterlesen

AfD – Alternativ geht anders

Eine Analyse der Vorlage des AfD-Parteiprogramms

Der erste Entwurf des Parteiprogramms der AfD wurde kaum veröffentlicht und schon erhitzen sich die Gemüter. Zu Recht!

Die AfD geriert sich als die große Alternative, die Deutschland wieder zur „alten Tugenden“ führen soll, Tugenden, die Deutschland einst groß machten. Klingt verheißungsvoll. Umso erwartungsvoll waren viele Politikinteressierten und AfD-Fans bzgl. des Inhaltes des Grundsatzprogrammes der AfD. Dieses Programm soll ja schließlich anders sein, als das der „Etablierten“. Das Ziel ist klar: Deutschland voranbringen!

Nur, erfüllt das Programm diese hehren Erwartungen? AfD – Alternativ geht anders weiterlesen

Was bedeuten die Panama- Papers

Nachgefragt bei Prof. Dr. Dr. Helge Peukert: »Was bedeuten die Panama- Papers für Deutschland?«
Die sogenannten Panama-Papers sind seit ihrer Veröffentlichung in dieser Woche in aller Munde. Was genau bedeuten die Enthüllungen rund um Briefkasten-Firmen im Ausland aber eigentlich für Deutschland? WortMelder , das News-Portal der Universität Erfurt, hat bei Prof.Dr. Dr. Helge Peukert, Finanzsoziologe an der Universität Erfurt, nachgefragt…

WortMelder: Herr Peukert, was bedeuten die Enthüllungen der Journalisten bezüglich der Panama-Papers für Deutschland?
Was bedeuten die Panama- Papers weiterlesen

Helge Peukert im Freitag: Mario, starte den Helikopter

peukert.jpgBis dato war Helikoptergeld ein Tabu, etwa weil die Finanzgroßwirtschaft nicht unmittelbar von ihm profitiert. Einige Ökonomen fragen sich, ob eine Geld verschenkende Institution noch die knapp zu haltende Geldschöpfung unter Kontrolle halten könnte oder nicht vielmehr dem Dammbruch ausgeliefert wäre: Investitionen, die Helikoptergeld verdienten, gibt es viele.

Doch in Zeiten wie diesen ist drohende Inflation, deren Rate die EZB für 2016 mit 0,1 Prozent prognostiziert, nicht das Problem. Ließe sich nicht vielmehr das bisher vergebliche Ringen um die Rettung von Flüchtlingen und die der EU mit Helikoptergeld lösen, mit „QE for the boatpeople“? Man stelle sich vor, die EU-Staaten erhielten es für die Aufnahme eines jeden Flüchtlings. Könnten all die Regierungen in Europa ihren Widerstand gegen eine Quotenregelung gegenüber ihren eigenen Bevölkerungen dann aufrechterhalten? Mario Draghi hat Helikoptergeld nun als „interessantes Konzept“ bezeichnet. Klar ist: Nötige Reformen wie die Begrenzung der Größe von Banken oder eine Finanztransaktionssteuer hätten sich mit Helikoptergeld alles andere als erledigt.”

Im Freitag hat Prof. Dr. Helge Peukert dazu den Artikel
Mario, starte den Helikopter
verfasst.

Wege und Ziele einer Geldreformbewegung