Währungsinfrastruktur – Teil 4: Der Weg zum Ziel

Währungsinfrastruktur:

“Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“

– Victor Hugo

Im Rahmen unserer Reihe „Bausteine einer Neuen Geldordnung“ wird Arne Pfeilsticker den 4. Teil seiner Vorschläge zum Aufbau einer von Banken unabhängigen Währungsinfrastruktur vortragen.

Im 4. Teil geht es um die technische und politische Umsetzung der Währungsinfrastruktur. Die technische Architektur ermöglicht eine Umsetzung im Stile Wikipedia – von unten nach oben und getragen von Vielen für Alle.

Bei der technischen Umsetzung werden entscheidende Ideen, wie z.B. die Blockchain, von Bitcoins übernommen. Wer schon immer wissen wollte, wie genau die Blockchain und Bitcoins funktionieren, der bekommt dies in einem „Live-hack“ gezeigt und auch an welchen Stellen Unterschiede gemacht werden.

Das Fazit der Veranstaltungen zur “Währungsinfrastruktur ” Teil 1 – 3  sind unter diesem Link nachzulesen.

Eintritt frei, Spende erbeten!

 

 

 

Fazit: Währungsinfrastruktur Teil 1 – 3

Arne Pfeilsticker hat in seiner Vortragsreihe “Währungsinfrastruktur” eine vom Finanzsektor unabhängige Geldordnung vorgestellt.

Im 1. Teil wurden die Motive und die Notwendigkeit einer neuen Geldordnung aufgezeigt: Wir müssen selbst aktiv werden, wenn wir die Ausbeutung durch den Finanzsektor stoppen wollen. Es gibt keinen Grund und erst recht keine Rechtfertigung warum der Finanzsektor mit selbstgemachtem Geld seine Rechnungen bezahlt und mit selbstgemachtem Geld Kredite vergeben kann. Und darüber hinaus mit Finanzkrisen enorme Schäden verursacht.

Link zur Aufzeichnung von Teil 1: https://youtu.be/QbHbvdQOVyA

 

Im 2. Teil wurden die volkswirtschaftlichen Aufgaben des Bankensektors und die konkreten Finanzprodukte und Finanzdienstleistungen vorgestellt.

Link zur Aufzeichnung von Teil 2: https://youtu.be/6H02yR250vM

 

Im 3. Teil wurde die funktionale Architektur der Währungsinfrastruktur dargelegt.

Die Währungsinfrastruktur ist auf die Realwirtschaft zugeschnitten und soll den Menschen dienen. „So einfach wie möglich, aber nicht einfacher“ ist der Leitgedanke für die Gestaltung der Finanzprodukte und Finanzdienstleistungen. Im Ergebnis wird die Komplexität der Finanzprodukte auf deutlich unter 1% gesenkt. Der Schlüssel für diese geplante Vereinfachung liegt u.a. in einer fairen Gestaltung der Geschäftsprozesse. Bankdienste sind für eine moderne Volkswirtschaft unverzichtbar – und es liegt an uns, sie einfach und fair zu gestalten.

Link  zum Vortrag des 3. Teils:

zu den einzelnen Folien als PNG-Dateien: https://www.hidrive.strato.com/lnk/NTSpCPOd

und als PDF: https://www.hidrive.strato.com/lnk/BaSJiivu

BVB-Optionen

Jacobs Kaffee will immer lieferfähig sein, egal wie das Wetter die Kaffeeernte beeinflußt. GoldenToast will immer lieferfähig sein egal wie das Wetter die Getreideernte beeinflußt. Deshalb gehen sie an eine Terminbörse und schließen Lieferkontrakte für Kaffee und Getreide für den Sommer 2018 bereits im Frühjahr 2017 ab. Sollte also ein Sturm die Ernten plätten haben Sie eine Garantie beliefert zu werden. So glätten die Ihre möglichen Schwankungen. Diese Glättung läßt Jacobs und Golden Toast Manager ruhiger Schlafen und deshalb sind sie bereit für die Option etwas zu zahlen. Ein Geschäft mit der Zukunft. Wo die Optionsanbieter im Falle eines Ernteausfalls Getreide und Bohnen herbekommen ist nun die Sorge des Optionsanbieters. BVB-Optionen weiterlesen 

Reformationen in den Religionen

Zurück zu den Quellen – Reformationen in den Religionen damals und heute
Podiumsdiskussion

Reformationen gibt es in der Religionsgeschichte immer wieder. Durch den Schriftbezug werden die Schriftreligionen immer wieder auf ihre Ursprungssituation zurückgeworfen und an ihr gemessen. Das birgt Chancen und Risiken – führt zu Erneuerung oder auch Einschränkung in allen drei Religionen. Ein Blick in die Geschichte und Gegenwart von Judentum, Christentum und Islam.
Reformationen in den Religionen weiterlesen

Frankfurter HausGespräche 2017 – Vielfalt und Einheit – Religion in schlechter Verfassung

Bereits seit fast zehn Jahren ist die Anwesenheit von Menschen nichtchristlicher Religion auf dem Boden der deutschen demokratischen Grundordnung fraglich geworden. Schächten, Beschneidung, Kopftuch heißen die drei wichtigsten Reizworte, die phasenweise den sozialen Frieden bedrohen.

Wie soll es weitergehen? Erleben wir eine schleichende Ent-Säkularisierung oder sind wir nur Zeugen ganz normaler grundrechtlicher Anpassungsprozesse? Zu dieser Frage diskutieren Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften und ein Verfassungsjurist.

Es diskutieren:

Aiman A. Mazyek, Vorstandsvorsitzender der Muslime in Deutschland e.V. (ZMD), Berlin

Dr. Wolfgang Pax , Leiter des Kommissariats der Katholischen Bischöfe im Lande Hessen, Wiesbaden

Prof. Dr. Ute Sacksofsky, Vizepräsidentin des Staatsgerichtshofs des Landes Hessen, Institut für Öffentliches Recht, Goethe-Universität, Frankfurt

Moderation: Prof. Dr. Joachim Valentin, Direktor Haus am Dom, Frankfurt

 Weitere Informationen

Wege und Ziele einer Geldreformbewegung