100 Tage Trump – Wie geht es weiter mit der internationalen Handelspolitik?

DGB-Haus, Willi-Richter-Saal, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77 60329 Frankfurt*
*Veranstaltet vom Frankfurter Bündnis gegen TTIP, CETA und TiSA*

Nach der 7-Städte-Demonstration mit über 300.000 Menschen am 17.9.2016 gab es mindestens zwei folgenreiche Entwicklungen: Erstens wurde trotz der massiven europaweiten Proteste CETA zumindest vom Europäischen Parlament und vom Ministerrat ratifiziert – abgeschlossen ist das Ratifizierungsverfahren damit aber noch nicht, denn es fehlen noch die Voten der nationalstaatlichen Parlamente. Zweitens wurde eine neue republikanische Regierung in den USA ins Amt gewählt, die zum ersten Mal seit Jahrzehnten das Bekenntnis zu Freihandelsdoktrin nicht teilt, sondern eine „nationalistische Handelspolitik“ anstrebt. Damit könnten sich neue große handelspolitische Konflikte anbahnen – unter anderem mit der Bundesrepublik wegen ihrer horrenden Exportüberschüsse. Währenddessen verhandelt die EU in über 20 Verhandlungssträngen weitere Handelsabkommen. Und die Welthandelsorganisation (WTO) bereitet zum Jahresende eine neue Ministerkonferenz vor.

An diesem Samstagnachmittag geht es um die Pläne der Trump-Regierung, die WTO, aber wir werden auch einen genauen Blick auf die Rolle von Finanzdienstleistungen im globalen Dienstleistungsabkommen TiSA werfen und einen Überblick über alternative Ansätze zur herrschenden neoliberalen Handelspolitik geben.

Für Einsteiger und Fortgeschrittene.

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Die EU und ihre Herausforderungen

Es ist kein Geheimnis: Nach Jahren der Sicherheit, des Friedens und der Prosperität befindet sich die Europäische Union in schwerem Fahrwasser: Brexit und Weißbuch, Trump und Putin, Erdogan und Migration, Afrika und Terrorismus… Jedes der Schlagwörter steht für eine Problemstellung, die ein Staat alleine für sich schwerlich lösen könnte. Wir wissen: Nur gemeinsam sind wir stark! Die Frage ist nur: Wann reift diese Erkenntnis bei allen Mitgliedstaaten?

Antworten auf diese Fragen gibt im Rahmen eines Vortrages mit anschließender Diskussionsrunde Herr Michael Gahler, MdEP.
Er wird -aus seinem „hautnahen“ Erleben- zu den angerissenen Themen berichten.

Die Europäische Akademie Hessen (EAH) und das Europäische Informationszentrum (EIZ) im Regierungspräsidium Darmstadt sind die Veranstalter.

Soirée am Dom: “Demokratiekollaps? Verkehrte Globalisierung!”

– Demokratiekollaps? Verkehrte Globalisierung! – Soirée am Dom mit Alexis Passadakis, Autor des Buches „G 20 – Die Welt ist aus den Fugen“

Seit dem Finanz-Crash von 2008 befindet sich die Weltwirtschaft in einer Dauerkrise. Trotz der Erschütterung neoliberaler Gewissheiten, ein sozial- und wirtschaftspolitischen Kurswechsel hat nicht stattgefunden. Stattdessen wurden in Südeuropa soziale Sicherungssysteme abgebaut und neue Freihandelsverträge wie TTIP und CETA von der EU verhandelt. Nicht nur durch den Aufstieg rechter Parteien zeichnet sich immer stärker eine autoritäre Transformation ab. Welche Perspektiven haben demokratische und solidarische Strömungen in Deutschland, in Europa?

Kooperation: ATTAC-Frankfurt

Adresse:
Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt

Veranstaltungsreihe der Goethe-Universität, Campus Westend: “Angriff auf die liberale Weltordnung – U.S. Außen- und Sicherheitspolitik unter Trump”

 

Veranstaltungsreihe der Goethe-Universität, Campus Westend:
Ringvorlesung “Angriff auf die liberale Weltordnung – U.S. Außen- und Sicherheitspolitik unter Trump”
“Our country needs more ego”. Trumps Narzissmus und die Sehnsucht nach außenpolitischen Siegen

Donald Trump mischt die internationale Politik auf. Dabei stellt er nationale Normen und Werte ebenso in Frage wie internationale Institutionen und Organisationen. Nicht wenige sehen in der neuen Außen- und Sicherheitspolitik der USA einen Angriff auf die liberale Weltordnung. Die Vorträge dieser Veranstaltung untersuchen Aspekte dieser Politik im Detail, stellen sie in den historischen Kontext und versuchen, die Folgen für die internationale Ordnung abzuschätzen. Darüber hinaus fragen sie danach, ob die Ansätze zur Erklärung internationale Politik angesichts dieser Entwicklungen noch angemessen sind oder ob nicht die Grundannahmen insbesondere liberaler und institutionalistischer Ansätze einer kritischen Prüfung unterzogen werden müssten. Der Kurs ist als Ringvorlesung geplant und findet in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und dem Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung statt. Nach den etwa 45-minütigen Vorträgen, die durch das durch electure-Team aufgezeichnet werden, besteht die Möglichkeit zu einer Diskussion.

Prof. Dr. Reinhard Wolf (Goethe-Universität)

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und Exzellenzcluster “Die Herausbildung normativer Ordnungen”

Weitere Informationen und die einzelnen Termine der Veranstaltungsreihe hier.

 

 

Wege und Ziele einer Geldreformbewegung