Neuer Masterstudiengang “Plurale Ökonomik”

Plurale Ökonomik

ab Wintersemester 2016/17 wird die Universität Siegen den Masterstudiengang Plurale Ökonomik anbieten.

Plurale Ökonomik diskutiert und untersucht wirtschaftliche Phänomene mit einer Vielzahl unterschiedlicher Ansätze und zeichnet sich durch den Diskurs alternativer Denktraditionen aus.

Der Studiengang Plurale Ökonomik zielt auf Studierende, die ihr eigenes ökonomisches Verständnis kritisch reflektieren und gewohnte Denkwege verlassen wollen. Der Studiengang bietet zwei Spezialisierungen: Politische Ökonomie sowie Management und Führung.

Rede zur Ausstellungseröffnung über Wilhelm Röpke

Rede zur Ausstellungseröffnung zum Leben und Werk Wilhelm Röpkes zu seinem 50. Todestag am 12.2.2016 in der Universitätsbibliothek Marburg

Der Volkswirt und Sozialphilosoph Wilhelm Röpke wurde am 10. Oktober 1899 im damals bäuerlichen Schwarmstedt bei Hannover geboren. Er starb am 12.2.1966 in Cologny-Genf in der Schweiz. In diesen Tagen liegt sein 50. Todestag. Vor allem mit seiner Trilogie “Die Gesellschaftskrisis der Gegenwart” (1942), “Civitas Humana” (1944) und “Internationale Ordnung” (1945) beeinflusste er über mehrere Jahrzehnte die (inter)nationale wirtschafts- und gesellschaftspolitische Diskussion und insbesondere deutsche Nachkriegspolitiker nachhaltig, unter ihnen L. Erhard. Dieser kurze Beitrag soll insbesondere Röpke als homo politicus und die politisch- moralische Dimension seines Denkens behandeln. Rede zur Ausstellungseröffnung über Wilhelm Röpke weiterlesen

Die Bankenunion – Bezeichnung: Irreführend, Implementierung und Ausführung: Vorsätzliche Augenwischerei.

Nach der Lehman-Pleite 2008 und darauffolgende Eurokrise haben die EU-Staaten beschlossen, ihre Bankenregulierung besser zu koordinieren und die Regulierung ihrer “System relevanten” Banken im Euroraum EU-Instituten zu übergeben, der Europäischen Zentralbank (EZB) mit Sitz in Frankfurt am Main sowie der in 2010 eigens zu diesem Zwecke gegründeten Europäischen Aufsichtsbehörde (EBA – European Banking Authority) mit Sitz in London. Seit November 2014 haben nun die EZB und die EBA offiziell die Verantwortung für den einheitlichen europäischen Bankenaufsichtsmechanismus (SSM – Single Supervisory Mechanism).

Die Bankenunion – Bezeichnung: Irreführend, Implementierung und Ausführung: Vorsätzliche Augenwischerei. weiterlesen

Bausteine einer Neuen Geldordnung: “Was ist Geld?”

NGO_Bausteine_Pfeilsticker.Köhn
Hajo Köhn und Arne Pfeilsticker

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe “Bausteine einer Neuen Geldordnung” hat Arne Pfeilsticker  in seinem Vortrag : “Was ist Geld?”  seine Theorie einer “Funktionalen Gelddefinition” und einer “Materiellen Gelddefinition”  dargestellt. Der Vortrag kann auf You tube angesehen werden.
Arne Pfeilsticker wird zukünftig aktiv bei der Neuen Geldordnung mitarbeiten  und  in unserer Veranstaltungsreihe “Bausteine einer Neuen Geldordnung” einen weiteren Vortrag halten mit dem Titel:  “Eine neue Finanzmarktarchitektur”.
Die Veranstaltung wird wieder als Video Livestream übertragen werden.

 

Wege und Ziele einer Geldreformbewegung