Archiv der Kategorie: Geldpolitik

Wahlparty zur Volksabstimmung “bedingungsloses Grundeinkommen” in der Schweiz

bge-logo-schweizAus Anlass der Volksabstimmung in der Schweiz über die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens veranstaltet die Neue Geldordnung in Zusammenarbeit mit der Initiativgruppe Bedingungsloses Grundeinkommen Rhein-Main eine Wahlparty im Club Voltaire.

In der Diskussion um die Finanzierung des bedingungslosen Grundeinkommens kam der Vorschlag auf , dass die EZB über das “Quantative Easing” (QE), auch  “Helikopter-Geld” genannt, das bedingungslose Grundeinkommen  finanzieren soll. Da dies die Änderung der bisherigen Geldpolitik betrifft und damit einen Baustein einer Neuen Geldordnung, beteiligen wir uns an der Diskussion mit dieser Veranstaltung.

Unser erster Diskussionsbeitrag stammt  von Prof. Dr. Dirk Löhr  “Auseinander reißen, was zusammen gehört: Das bedingungslose Grundeinkommen”

Eintritt frei, Spenden erbeten.

 

 

 

 

Der „Erfolg“ der AfD – Zufall? Überraschend?

Die AfD startete ursprünglich als wirtschaftskritische Partei, die sich mit der Kritik über das vorherrschende Banken- und Währungssystem profilierte (bevor es von Rechtsextremen wie Gauland, von Storch und Petry gekapert wurde). Und jeder in der Zivilgesellschaft wusste instinktiv nach den dreistelligen Milliardenhilfen zur Rettung genau der Banken, die die Krisen verursachten, mit den schwerverdienten Steuergeldern der Arbeiter- und Mittelschicht, dass was faul war mit unserem Banken-, Währungs-, Geld- und Finanzsystem.
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Die Fed kann im Grunde nur falsch handeln

Hermannus Pfeiffer interviewt Prof. Dr. Dr. Helge Peukert
Taz vom 29.12.2015 Seite 8
Der Wachstumskritiker Helge Peukert hält die von der US-Notenbank eingeleitete Zinswende für egoistisch – und problematisch für Schwellenländer

Hermanus Pfeiffer: Herr Peukert, erstmals seit fast zehn Jahren hat die US-Notenbank Fed den Leitzins erhöht – und damit die Ära der zwei Geschwindigkeiten in der Weltwirtschaft gestartet: Während die Europäische Zentralbank noch stärker aufs Gaspedal drückt, tritt die Fed auf die Bremse. Weil die eigene Wirtschaft wieder brummt?

Helge Peukert: Erst einmal kommt es darauf an, auf welche Daten man schaut. Wir haben in den USA zurzeit tatsächlich 61 Millionen Menschen ohne Arbeit – viel mehr, als die offizielle Arbeitslosenquote von etwa 5 Prozent suggeriert. Und die Industrieproduktion ging zuletzt runter. Geht es der US-Wirtschaft wirklich besser? In der ökonomischen Profession sagen die einen, wie Joseph Stiglitz, die Zinserhöhung komme zu früh, andere, wie deutsche konservative Ökonomen, sie komme zu spät. Meine Meinung: Es ist schwer zu sagen, was der richtige Zinssatz ist.

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