Kategorie-Archiv: Plurale Ökonomie

– was ist plurale Ökonomie ? —

Der „Erfolg“ der AfD – Zufall? Überraschend?

Die AfD startete ursprünglich als wirtschaftskritische Partei, die sich mit der Kritik über das vorherrschende Banken- und Währungssystem profilierte (bevor es von Rechtsextremen wie Gauland, von Storch und Petry gekapert wurde). Und jeder in der Zivilgesellschaft wusste instinktiv nach den dreistelligen Milliardenhilfen zur Rettung genau der Banken, die die Krisen verursachten, mit den schwerverdienten Steuergeldern der Arbeiter- und Mittelschicht, dass was faul war mit unserem Banken-, Währungs-, Geld- und Finanzsystem.
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Bankenaufsicht und Ratingagenturen – Macht und Ohnmacht

Information ist heute das wertvollste Asset überhaupt. Insbesondere leben Finanzinstitute von Informationen. Sei es für Investitionen oder Bewilligung von Krediten: Informationen sind essentiell. Ein Unternehmen, welches einen Kredit von einer Bank für eine Investition benötigt, muss seine Bilanzen, Unternehmens- und Produktstrategie komplett offen legen, mindestens über die letzten drei Jahre sowie die Planzahlen für die Zukunft. Anhand dieser Informationen analysiert die Bank die “Bonität” bzw. die “Kreditwürdigkeit” des Unternehmens. Bankenaufsicht und Ratingagenturen – Macht und Ohnmacht weiterlesen

Neuer Masterstudiengang “Plurale Ökonomik”

Plurale Ökonomik

ab Wintersemester 2016/17 wird die Universität Siegen den Masterstudiengang Plurale Ökonomik anbieten.

Plurale Ökonomik diskutiert und untersucht wirtschaftliche Phänomene mit einer Vielzahl unterschiedlicher Ansätze und zeichnet sich durch den Diskurs alternativer Denktraditionen aus.

Der Studiengang Plurale Ökonomik zielt auf Studierende, die ihr eigenes ökonomisches Verständnis kritisch reflektieren und gewohnte Denkwege verlassen wollen. Der Studiengang bietet zwei Spezialisierungen: Politische Ökonomie sowie Management und Führung.

Die Fed kann im Grunde nur falsch handeln

Hermannus Pfeiffer interviewt Prof. Dr. Dr. Helge Peukert
Taz vom 29.12.2015 Seite 8
Der Wachstumskritiker Helge Peukert hält die von der US-Notenbank eingeleitete Zinswende für egoistisch – und problematisch für Schwellenländer

Hermanus Pfeiffer: Herr Peukert, erstmals seit fast zehn Jahren hat die US-Notenbank Fed den Leitzins erhöht – und damit die Ära der zwei Geschwindigkeiten in der Weltwirtschaft gestartet: Während die Europäische Zentralbank noch stärker aufs Gaspedal drückt, tritt die Fed auf die Bremse. Weil die eigene Wirtschaft wieder brummt?

Helge Peukert: Erst einmal kommt es darauf an, auf welche Daten man schaut. Wir haben in den USA zurzeit tatsächlich 61 Millionen Menschen ohne Arbeit – viel mehr, als die offizielle Arbeitslosenquote von etwa 5 Prozent suggeriert. Und die Industrieproduktion ging zuletzt runter. Geht es der US-Wirtschaft wirklich besser? In der ökonomischen Profession sagen die einen, wie Joseph Stiglitz, die Zinserhöhung komme zu früh, andere, wie deutsche konservative Ökonomen, sie komme zu spät. Meine Meinung: Es ist schwer zu sagen, was der richtige Zinssatz ist.

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Business Recovery and Resolution Plan (BRRP) – Eine kritische Analyse

Der BRRP basiert auf der Direktive BRRD (Business Recovery and Resolution Directive) des “EBA final draft Regulatory Technical Standards on the content of recovery plans under Article 5(10) of Directive 2014/59/EU (EBA/RTS/2014/11) as of July 18th 2014“.

In Deutschland ist der BRRP auch bekannt unter dem Begriff “Mindestanforderung für den Sanierungs- und Abwicklungsplan” (MaSan) und das entsprechende Gesetz ist das Sanierungs- und Abwicklungsplan Gesetz (SAG).

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