Schlagwort-Archive: Bildung

Die Welt ist voller verschiedener Währungen

Wie ist der Austausch der Währungen organisiert? Wie ist die Infrastruktur auf dem das Geld zwischen Ländern und Kontinenten hin- und her rutscht? Fährt das Geld auf Lastwagen in Säcke gepackt über die Grenzen? Fahren die Lastwagen über Autobahnen, Bundesstraßen. Landstraßen oder Feldwegen?

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Der „Erfolg“ der AfD – Zufall? Überraschend?

Die AfD startete ursprünglich als wirtschaftskritische Partei, die sich mit der Kritik über das vorherrschende Banken- und Währungssystem profilierte (bevor es von Rechtsextremen wie Gauland, von Storch und Petry gekapert wurde). Und jeder in der Zivilgesellschaft wusste instinktiv nach den dreistelligen Milliardenhilfen zur Rettung genau der Banken, die die Krisen verursachten, mit den schwerverdienten Steuergeldern der Arbeiter- und Mittelschicht, dass was faul war mit unserem Banken-, Währungs-, Geld- und Finanzsystem.
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Neuer Masterstudiengang “Plurale Ökonomik”

Plurale Ökonomik

ab Wintersemester 2016/17 wird die Universität Siegen den Masterstudiengang Plurale Ökonomik anbieten.

Plurale Ökonomik diskutiert und untersucht wirtschaftliche Phänomene mit einer Vielzahl unterschiedlicher Ansätze und zeichnet sich durch den Diskurs alternativer Denktraditionen aus.

Der Studiengang Plurale Ökonomik zielt auf Studierende, die ihr eigenes ökonomisches Verständnis kritisch reflektieren und gewohnte Denkwege verlassen wollen. Der Studiengang bietet zwei Spezialisierungen: Politische Ökonomie sowie Management und Führung.

Kris Kunst – Bausteine einer neuen Geldordnung

Diesen Monat bei den Bausteinen wird uns Kris Kunst, Mitautor des Buches “Das dienende Geld” der Akademie Solidarische Ökonomie, seine Vorstellung und Ausgestaltung einer demokratisch legitimierten Monetative vorstellen. Er sieht den Staat im heutigen System der Geldschöpfung als nachrrangigen Empfänger des Geldes, der nur begrenzte Kontrolle ausüben kann. Kunst möchte daher eine direkte Finanzierung des Staates durch die Zentralbank einführen und damit dessen Abhängigkeit von der Privatwirtschaft und deren Steuern auflösen sowie sich von den Finanzmärkten loslösen. Dies ermögliche eine Wiedereinführung des Primats der Politik, die dann insbesondere auch durch verschiedene Ansatzpunkte neuer Formen von Demokratie legitimiert würde, welche auch für die Monetative gewährleisten soll, dass der Staat sich nicht willkürlich bedient.

Gerne sind Sie eingeladen, sich nach einem interessanten Vortrag an der anschließenden Diskussion zu beteiligen.

Mehr zum Vortrag von Kris Kunst hier …