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Aufruf des Bündnis „Grundsteuer: Zeitgemäß!“ zur Grundsteuerreform

Das Bündnis „Grundsteuer: Zeitgemäß!! hat 11.300 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Deutschland angeschrieben mit dem Ziel Unterstützung für die Reformoption Bodenwertsteuer zu gewinnen.

Hier der Aufruf des Bündnis „Grundsteuer: Zeitgemäß!“
mit einer Zusammenstellung der wichtigsten Argumente  für das Bodenwertsteuermodell.
Zum Online-Unterzeichnungs-Formular und zu weiterführenden Informationen:
www.grundsteuerreform.net/ kompakt
Aufruf mit ausführlicher Stellungnahme von Prof. Dr. Dirk Löhr

Video zur Veranstaltung: Die Explosion der Mieten stoppen. – Geht das ohne Eingriffe ins Bodenrecht.

In der Veranstaltungsreihe: Bausteine einer Neuen Bodenordnung, die in Kooperation mit dem Club Voltaire am Mo. 3.12.2018 stattfand, hat Prof. Dr. Dirk Löhr einen Impulsvortrag gehalten zu dem Thema:
„Die Explosion der Mieten stoppen.- Geht das ohne Eingriffe ins Bodenrecht?“

Link zum Video:  https://youtu.be/BsfrtNDjATg

Informationen zur Grundsteuerreform:

Aufruf von Prof. Dr. Dirk Löhr

Aufruf Bündnis „Grundsteuer: Zeitgemäß!“ 

Aufruf: „Warum eine Bodenwertsteuer?“ von Prof. Dr. Dirk Löhr

Prof. Dr. Dirk Löhr hat in seinem Blog „Rent Grabbing“  ausführlich zu der von Finanzminister Olaf Scholz gepanten Grundsteuerreform Stellung genommen. Wir veröffentlichen hier seinen Aufruf im Wortlaut.

Bausteine einer Neuen Bodenordnung

Das Bundesverfassungsgericht hat geurteilt:
Innerhalb der nächsten zwei Jahre muss ein neues Grundsteuergesetz in Kraft gesetzt werden. Die Länderfinanzminister wollen drei Varianten diskutieren, u.a. eine Bodenwertsteuer. Dies ist ein Erfolg der bundesweiten Initiative „Grundsteuer: Zeitgemäß!“

Referent Hajo Köhn stellt das Netzwerk „Grundsteuer: Zeitgemäß!“ sowie dessen Hauptziel die Einführung einer Bodenwertsteuer vor. Dabei werden Hinweise auf positive Auswirkungen einer solchen Bodenreform diskutiert.

 

Zitat Joseph E. Stieglitz aus „Der Preis der Ungleichheit „(2014 )

„Ein Grundprinzip der Ökonomie besagt, dass es hocheffizient ist, Renten zu besteuern, weil solche Steuern keine Verzerrungen verursachen. Eine Steuer auf Bodenrenten lässt den Boden nicht verschwinden. Tatsächlich behauptete der bedeutende Reformer Henry George schon im 19. Jahrhundert, der Staat solle ausschließlich eine solche Steuer erheben. Heute haben wir erkannt, dass Renten viele Formen annehmen können – sie können nicht nur von Grundbesitz abgeschöpft werden, sondern auch vom Wert von Rohstoffen, Erdöl, Gas usw. Renteneinkommen lassen sich beispielsweise durch die Einkommen von Monopolmacht erzielen. Eine hohe Besteuerung all dieser Renten würde nicht nur den Grad an Ungleichheit verringern, sondern auch Anreizen entgegenwirken, den Rent-Seeking-Aktivitäten nachzugehen, die unsere Wirtschaft und Demokratie verzerren.“

 

Das Zitat ist dem Buch entnommen: Ende der Rentenökonomie , Dirk Löhr und Fred Harrison (Hg).

 

 

 

 

 

Buchcover

Weitere lesenswerte Buchempfehlung:
Henry George: Armut und Fortschritt