Alle Beiträge von Prof. Dr. Dr. Helge Peukert

2006 Entfristung der Hochschuldozentur und Ernennung zum Außerplanmäßigen Professor an der Universität ErfurtSeit 2003 Hochschuldozent (C 2) an der Universität ErfurtSeit 2001 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft und Finanzsoziologie an der Universität Erfurt

Max Otte: “Rettet unser Bargeld” Rezension von Prof. Dr. Dr. Helge Peukert

Rezension “Die Abschaffung des Bargeldes und die Folgen” von Norbert Häring

Rezension “Die Abschaffung des Bargeldes und die Folgen” von Norbert Häring erschienen Berlin: Quadriga, 2016. ISBN 9783869950884. 256 Seiten.

Norbert Häring, Wirtschaftsredakteur beim Handelsblatt, Autor mehrerer Bücher (z.B. Markt und Macht, 2010) und erfolgreicher Blogger, hat ein beeindruckendes Buch über ein sehr aktuelles Thema geschrieben. Die Diskussion über den Sinn und Unsinn des Bargeldes empfanden die meisten interessierten Zeitgenossen bisher wohl als ein eher randständiges Thema, das auch eher auf harmlos-oberflächliche Art und Weise von der Mainstreampresse aufgegriffen wurde. Rezension “Die Abschaffung des Bargeldes und die Folgen” von Norbert Häring weiterlesen

Was bedeuten die Panama- Papers

Nachgefragt bei Prof. Dr. Dr. Helge Peukert: »Was bedeuten die Panama- Papers für Deutschland?«
Die sogenannten Panama-Papers sind seit ihrer Veröffentlichung in dieser Woche in aller Munde. Was genau bedeuten die Enthüllungen rund um Briefkasten-Firmen im Ausland aber eigentlich für Deutschland? WortMelder , das News-Portal der Universität Erfurt, hat bei Prof.Dr. Dr. Helge Peukert, Finanzsoziologe an der Universität Erfurt, nachgefragt…

WortMelder: Herr Peukert, was bedeuten die Enthüllungen der Journalisten bezüglich der Panama-Papers für Deutschland?
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Helge Peukert im Freitag: Mario, starte den Helikopter

peukert.jpgBis dato war Helikoptergeld ein Tabu, etwa weil die Finanzgroßwirtschaft nicht unmittelbar von ihm profitiert. Einige Ökonomen fragen sich, ob eine Geld verschenkende Institution noch die knapp zu haltende Geldschöpfung unter Kontrolle halten könnte oder nicht vielmehr dem Dammbruch ausgeliefert wäre: Investitionen, die Helikoptergeld verdienten, gibt es viele.

Doch in Zeiten wie diesen ist drohende Inflation, deren Rate die EZB für 2016 mit 0,1 Prozent prognostiziert, nicht das Problem. Ließe sich nicht vielmehr das bisher vergebliche Ringen um die Rettung von Flüchtlingen und die der EU mit Helikoptergeld lösen, mit „QE for the boatpeople“? Man stelle sich vor, die EU-Staaten erhielten es für die Aufnahme eines jeden Flüchtlings. Könnten all die Regierungen in Europa ihren Widerstand gegen eine Quotenregelung gegenüber ihren eigenen Bevölkerungen dann aufrechterhalten? Mario Draghi hat Helikoptergeld nun als „interessantes Konzept“ bezeichnet. Klar ist: Nötige Reformen wie die Begrenzung der Größe von Banken oder eine Finanztransaktionssteuer hätten sich mit Helikoptergeld alles andere als erledigt.”

Im Freitag hat Prof. Dr. Helge Peukert dazu den Artikel
Mario, starte den Helikopter
verfasst.

Rede zur Ausstellungseröffnung über Wilhelm Röpke

Rede zur Ausstellungseröffnung zum Leben und Werk Wilhelm Röpkes zu seinem 50. Todestag am 12.2.2016 in der Universitätsbibliothek Marburg

Der Volkswirt und Sozialphilosoph Wilhelm Röpke wurde am 10. Oktober 1899 im damals bäuerlichen Schwarmstedt bei Hannover geboren. Er starb am 12.2.1966 in Cologny-Genf in der Schweiz. In diesen Tagen liegt sein 50. Todestag. Vor allem mit seiner Trilogie “Die Gesellschaftskrisis der Gegenwart” (1942), “Civitas Humana” (1944) und “Internationale Ordnung” (1945) beeinflusste er über mehrere Jahrzehnte die (inter)nationale wirtschafts- und gesellschaftspolitische Diskussion und insbesondere deutsche Nachkriegspolitiker nachhaltig, unter ihnen L. Erhard. Dieser kurze Beitrag soll insbesondere Röpke als homo politicus und die politisch- moralische Dimension seines Denkens behandeln. Rede zur Ausstellungseröffnung über Wilhelm Röpke weiterlesen

Wege und Ziele einer Geldreformbewegung