Libra, EZB und Finanzmärkte – ein erstes Fazit

Vorträge auf der Attac Sommerakademie vom 01.08.2019 von
Johannes Priesemann (Neue Geldordnung)

Libra-das Facebook-Geld

Vortrag vom 02.09.2019 auf der Veranstaltung:
„Bausteine einer Neuen Geldordnung“
von Hajo Köhn ( Sprecher der Neuen Geldordnung) basierend auf einem Vortrag auf der Attac Sommerakademie 2019.
(Wird am 08.10.2019 veröffentlicht.)

Der Termin am 02.09.2019 musste krankheitshalber abgesagt werden und wird am 07.10.2019 nachgeholt.

Attac Sommerakademie: Libra, EZB und Finanzmärkte

Auf der Attac Sommerakademie vom 31.7. bis 4.8.2019 wird auf verschiedenen Seminaren und Workshops das Thema: Libra, EZB und Finanzmärkte diskutiert. Im folgenden der Flyer von Attac:

Save the date: Bausteine Veranstaltung zum Thema am 2.09.2019:
Libra-das Facebook-Geld

norberthaering.de: Der Weg zur totalitären Silicon-Valley-Weltwährung

Vorwort von Norbert Häring zu seinem Buch: Schönes neues Geld.

Aus Anlass der von Facebook verkündeten Pläne für eine eigene Währung namens Libra will ich das Unterkapitel „Auf dem Weg zu einer totalitären Weltwährung“ aus meinem Buch „Schönes neues Geld“ zur Lektüre anbieten. Es ist an Amazon entlanggeschrieben, aber im Verständnis, dass Amazon ein Social-Media-Unternehmen wie Facebook schluckt oder mit ihm kooperiert. „Stellen wir uns also einen großen dominierenden Plattformbetreiber mit Banklizenz als eine Kombination aus Google, Facebook und Amazon vor, an den weltweit die meisten Marktteilnehmer verkaufen und von dem die meisten kaufen“, schreibe ich im Buch. Ich gehe auch heute davon aus, dass Amazon sich entweder an der Libra-Association beteiligen wird (was spätmöglichst bekanntgegeben würde, um die Pferde nicht noch scheuer zu machen), oder eine konkurrierende Währung entwickeln wird.

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Das neue Facebook-Geld

Vor mittlerweile ein paar Jahren wurden Fintech Start-Ups als die Zukunft der Finanzindustrie aufgebauscht. Sie würden die Banken überflüssig machen. Alles ist jetzt neu, alles digital, es braucht die alten Banken nicht mehr. Außerdem gibt es ja den Bitcoin als neue staatenunabhängige und intermediärfreie Währung.

Dass viele traditionelle Banken, gerade auch im „Technologieland“ Deutschland, in den letzten 20 Jahren ein ineffizientes, nur an kurzfristigen Kosten orientiertes IT-Management betrieben und Fintechs in technischer Hinsicht leichtes Spiel hatten – geschenkt. Dennoch verschwanden die meisten Fintechs wieder, andere wurden von Banken übernommen und nur ein paar wenige wie N26 wuchsen auf eine erfolgversprechende Größe, beantragten dann aber selbst eine Banklizenz. Der Bitcoin sorgt zwar nach wie vor für Schlagzeilen, aber es wird immer klarer, dass er niemals die Währungen auch nur halbwegs funktionsfähiger Staaten ersetzen kann. Nachdem nun also der erste Nebel um den Hype sich gelegt hat, erscheint nun plötzlich doch noch ein Projekt am neuen digitalen Horizont, das in der Tat einen Unterschied machen könnte: Der Libra – Facebooks ambitioniertes Währungsprojekt.


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Wege und Ziele einer Geldreformbewegung