Soirée am Dom: “Demokratiekollaps? Verkehrte Globalisierung!”

– Demokratiekollaps? Verkehrte Globalisierung! – Soirée am Dom mit Alexis Passadakis, Autor des Buches „G 20 – Die Welt ist aus den Fugen“

Seit dem Finanz-Crash von 2008 befindet sich die Weltwirtschaft in einer Dauerkrise. Trotz der Erschütterung neoliberaler Gewissheiten, ein sozial- und wirtschaftspolitischen Kurswechsel hat nicht stattgefunden. Stattdessen wurden in Südeuropa soziale Sicherungssysteme abgebaut und neue Freihandelsverträge wie TTIP und CETA von der EU verhandelt. Nicht nur durch den Aufstieg rechter Parteien zeichnet sich immer stärker eine autoritäre Transformation ab. Welche Perspektiven haben demokratische und solidarische Strömungen in Deutschland, in Europa?

Kooperation: ATTAC-Frankfurt

Adresse:
Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt

Veranstaltungsreihe der Goethe-Universität, Campus Westend: “Angriff auf die liberale Weltordnung – U.S. Außen- und Sicherheitspolitik unter Trump”

 

Veranstaltungsreihe der Goethe-Universität, Campus Westend:
Ringvorlesung “Angriff auf die liberale Weltordnung – U.S. Außen- und Sicherheitspolitik unter Trump”
“Our country needs more ego”. Trumps Narzissmus und die Sehnsucht nach außenpolitischen Siegen

Donald Trump mischt die internationale Politik auf. Dabei stellt er nationale Normen und Werte ebenso in Frage wie internationale Institutionen und Organisationen. Nicht wenige sehen in der neuen Außen- und Sicherheitspolitik der USA einen Angriff auf die liberale Weltordnung. Die Vorträge dieser Veranstaltung untersuchen Aspekte dieser Politik im Detail, stellen sie in den historischen Kontext und versuchen, die Folgen für die internationale Ordnung abzuschätzen. Darüber hinaus fragen sie danach, ob die Ansätze zur Erklärung internationale Politik angesichts dieser Entwicklungen noch angemessen sind oder ob nicht die Grundannahmen insbesondere liberaler und institutionalistischer Ansätze einer kritischen Prüfung unterzogen werden müssten. Der Kurs ist als Ringvorlesung geplant und findet in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und dem Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung statt. Nach den etwa 45-minütigen Vorträgen, die durch das durch electure-Team aufgezeichnet werden, besteht die Möglichkeit zu einer Diskussion.

Prof. Dr. Reinhard Wolf (Goethe-Universität)

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und Exzellenzcluster “Die Herausbildung normativer Ordnungen”

Weitere Informationen und die einzelnen Termine der Veranstaltungsreihe hier.

 

 

Populism and financial markets – past, present, prospects –

The European Association for Banking and Financial History  (eabh) e.V. in cooperation with Allianz Global Investors

This talk will initiate a series of presentations that present  analysis of the different episodes of populism in recent history as well as their effect on financial markets and investment returns. Just about three months after Donald Trump took office and with elections in France looming, there could not be a more timely moment to take a long-term data-based perspective on financial markets and populism.

The authors, Moritz Schularick (University of Bonn), Christoph Trebesch (Kiel Institute for the World Economy) and Manuel Funke (Freie Universität Berlin),  bring a brand-new perspective that goes beyond the political dimension of how to successfully deal with rising populism and the connected risks. Following their analyses, Stefan Hofrichter (Head of Global Economics & Strategy AllianzGI) will provide an outlook on the possible implications of current political developments on growth and global capital market risks.

Discussion with the audience is planned and all participants are kindly invited to join the discussants for a networking lunch kindly sponsored by Allianz Global Investors.

Weitere Informationen und Anmeldung

 

 

From Microfinance to Inclusive Banking

Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard H. Schmidt, Seniorprofessor am House of Finance, Goethe-Universität Frankfurt.

Was heute als Microfinance bezeichnet wird, ist bei weitem nicht so neu, wie es oft gesehen wird. Denn es gibt wichtige Vorläufer: die deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken des 19. Jahrhunderts. Sie waren die ersten überaus erfolgreichen Mikrofinanzinstitutionen.
Es gibt erstaunlich ausgeprägte Ähnlichkeiten zwischen den deutschen „Mikrofinanzinstitutionen“ des 19. Jahrhunderts und den erfolgreichen unter den modernen Mikrofinanzinstitutionen, die seit etwa 1975 in Entwicklungsländern entstanden. Sie zeigen sich vor allem darin, wie sich diese Institutionen jeweils verändert haben. Daraus lassen sich nicht nur  ihre jeweiligen Erfolge erklären, sondern es lässt sich auch daraus ableiten, wie solche Institutionen in Entwicklungsländern heute aufgebaut, geführt und – als Teil der internationalen Entwicklungszusammenarbeit – gefördert werden sollten.
Reinhard H.  Schmidt (Goethe-Universität Frankfurt)  stellt in dem Vortrag die Kernthesen seines kürzlich erschienenen und zusammen mit Hans-Dieter Seibel (Universität zu Köln) und Paul Thomes (RWTH Aachen) verfassten Buches zu diesem Thema vor. Im Zentrum des Vortrags stehen neben den angesprochenen Parallelen und Handlungsempfehlungen auch Überlegungen dazu, warum die frühere Begeisterung für die Mikrofinanzierung inzwischen  einer gewissen Ernüchterung gewichen  ist und wie mit den berechtigten Gründen dieser Ernüchterung umgegangen werden kann.

Weitere Informationen und Anmeldung.

 

Wege und Ziele einer Geldreformbewegung